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Spiegelsplitterwahrheiten Grönland und das Ende der regelbasierten Ordnung in Davos Freitag, den 23. Januar 2026 Inhaltsverzeichnis:
01 US-Präsident Donald Trump 01 US-Präsident Donald Trump „Ich will ja nur ein Stück Eis ... kalt und schlecht gelegen“. Auf diese Formel lässt sich die Rede des US-Präsidenten Donald Trump im Hinblick auf Grönland reduzieren, die er am 20. Januar 2026 in Davon gehalten hat. Dieses Wollen war keine Bitte, sondern eine Forderung, die zwar nicht mit Gewalt durchgesetzt werden soll, wohl aber auf andere Art und Weise Wirklichkeit werden wird. Es soll diesbezüglich sogar schon in Davos zu Annäherungen und vagen Absprachen gekommen sein, die den USA ein uneingeschränkten Nutzungsrecht Grönlands gewähren sollen, woraus sich problemlos eine eigentümerähnliches Handhabungsrecht ableiten lässt. Wie dem auch immer sei: Ergänzt werden könnte diese Formel aus der Sicht des US-Präsidenten durch ein weiteres Meme, das aus drei Wörtern besteht: Macht erzeugt Recht. Und wie der US-Präsident damit umzugehen gedenkt, das dürfte von den jeweiligen Notwendigkeiten abhängen, die ausschließlich von den jeweiligen US-amerikanischen Verhältnissen abhängen werden. Eine Botschaft überragte alles: Amerika zuerst. Die Rede des US-Präsidenten dürften wohl mehr als kleine Eisstücke in die Herzen vieler Zuhörer eingepflanzt haben, womit nicht nur kühle Distanz, sondern möglicherweise sogar der Beginn einer Eiszeit gegenüber den USA begonnen haben könnte.
Zitate aus der Rede: Aus einer Rede, die über
eine Stunde dauerte, die Passagen zu finden, die den Kern dieser Rede
ausmachen, ist nicht leicht, zumal Übersetzungen der ganzen Rede im
Internet noch nicht verfügbar sind.
Alle
Experten sagten voraus, mein Modell würde zu einer Rezession führen. Wir
haben alle eines Besseren belehrt. Europa ist nicht mehr das, was es
einmal war. Wir können darüber diskutieren, aber eigentlich gibt es
nichts mehr zu diskutieren. Diese, der Realität von heute entsprechende Feststellung, erörterte der kanadische Premierminister Mark Carney in seiner Rede auf dem Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums ausführlich. Mark Carney: Wir verstehen, dass dieser Bruch [gemeint ist der Bruch der regelbasierten Ordnung] mehr erfordert als Anpassung. Es erfordert Ehrlichkeit über die Welt, wie sie ist. Was würde das für Mittelmächte bedeuten, „in Wahrheit zu leben?" Es bedeutet, die Realität zu benennen. Hören Sie auf, sich auf die „regelbasierte internationale Ordnung“ zu berufen, als ob sie immer noch wie angekündigt funktioniert. Nennen Sie das System, was es ist: eine Periode der Intensivierung der Großmacht Rivalität, wo die Mächtigsten ihre Interessen mit wirtschaftlicher Integration als Waffe des Zwanges verfolgen. Es bedeutet, konsequent zu handeln. Wenden Sie die gleichen Standards auf Verbündete und Rivalen an. Wenn Mittelmächte die wirtschaftliche Einschüchterung aus einer Richtung kritisieren, aber schweigen, wenn sie von einer anderen kommt, halten wir das Schild im Fenster. Es bedeutet, das zu bauen, woran wir glauben wollen. Anstatt darauf zu warten, dass die alte Ordnung wiederhergestellt wird, schaffen Sie Institutionen und Vereinbarungen, die [...] funktionieren. Und es bedeutet, die Hebelwirkung zu reduzieren, die Zwang ermöglicht. Der Aufbau einer starken Binnenwirtschaft sollte immer die Priorität jeder Regierung sein. Diversifikation [Abwechslung, Veränderung, Vielfalt, Zerlegung, Segmentierung] international ist nicht nur wirtschaftliche Klugheit, sondern die materielle Grundlage für eine ehrliche Außenpolitik. Die Länder verdienen das Recht auf prinzipielle Stellung, indem sie ihre Vergeltungsanfälligkeit verringern. Rede des kanadischen Premierministers Mark Carney 03 Staatspräsident Javier Milei Der argentinische Staatspräsident hielt seine Rede unmittelbar im Anschluss an der Rede des US-Präsidenten Donald Trump. Auch diese Rede enthält Wahrheiten, die in Deutschland als rechtsextrem angesehen werden, was auch wohl als ein Grund dafür anzusehen ist, dass nur wenig über diese Rede berichtet wird. Staatspräsident Javier Milei: Der Westen repräsentiert den Höhepunkt der menschlichen Leistung auf dem fruchtbaren Boden seines griechisch-römischen Erbes und seiner jüdisch-christlichen Werte. Den Wokismus des Westens bezeichnete Milei als das Ergebnis der Umkehrung der westlichen Werte. Auf diesem Fundament [gemeint sind die westlichen Werte] wurde Wokeismus aufgebaut – eine Ideologie des monolithischen Denkens, die von verschiedenen Institutionen unterstützt wird, deren Zweck es ist, abweichende Meinungen, Feminismus, Vielfalt, Inklusion, Gerechtigkeit, Einwanderung, Abtreibung, Umweltschutz, Geschlechterideologie, unter anderem zu bestrafen. Dies sind alles verschiedene Köpfe desselben Tieres, die darauf abzielen, die Expansion des Staates durch die Aneignung und Verzerrung edler Ursachen zu rechtfertigen. Der Wokismus manifestiert sich auch im finsteren radikalen Umweltschutz und der Agenda des Klimawandels, die Erhaltung unseres Planeten für zukünftige Generationen ist aber eine Frage des gesunden Menschenverstands. Niemand will auf einer Mülldeponie leben. Aber wieder einmal ist es dem Wokeismus gelungen, diese Grundidee zu verdrehen. Von der Erhaltung der Umwelt für den menschlichen Genuss haben wir uns zu einem fanatischen Umweltschutz entwickelt, wo wir Menschen als Krebs angesehen werden, der ausgerottet werden muss, und die wirtschaftliche Entwicklung wird als wenig mehr als ein Verbrechen gegen die Natur betrachtet. Da der Westen angeblich die Ursache aller Übel der Welt in der Geschichte ist, muss er sich selbst erlösen, indem er seine Grenzen für alle öffnet, was zu einer Form der umgekehrten Kolonisierung führt, die kollektivem Selbstmord ähnelt. So sehen wir jetzt Bilder von Horden von Einwanderern, die europäische Bürger missbrauchen, angreifen oder sogar töten [...]. Aber wenn jemand diese Situationen in Frage stellt, werden sie sofort als Rassisten, fremdenfeindliche oder sogar Nazis bezeichnet. Der Wokeismus hat unsere Gesellschaften so tief durchdrungen, von Institutionen wie diesem [gemeint ist das World Economic Forum] gefördert, dass er sogar dazu geführt hat, das Konzept des biologischen Geschlechts durch den verheerenden Einfluss der Geschlechterideologie in Frage zu stellen, der durch absurde Gesetze zu einer noch größeren staatlichen Intervention geführt hat - wie der Staat teure Hormonbehandlungen und Operationen finanzieren muss, um die Selbstwahrnehmung bestimmter Individuen zu erfüllen. Und der Wokeismus versucht auch, unsere Zukunft zu entführen, denn indem er die Fähigkeiten der renommiertesten Universitäten der Welt dominiert, prägt er die Eliten unserer Länder, die Kultur, die Ideen und die Werte abzulehnen und zu leugnen, die uns groß gemacht haben, was unser soziales Gefüge weiter beschädigt hat. Welche Zukunft haben wir, wenn wir unseren jungen Menschen beibringen, sich für unsere Vergangenheit zu schämen? All dies wurde in den letzten Jahrzehnten, nach dem Fall der Berliner Mauer, bebrütet und entwickelt. Neugierig genug begannen sich freie Nationen selbst zu zerstören, als sie keine Gegner mehr zu besiegen hatten. Der Friede machte uns schwach. Wir wurden von unserer eigenen Selbstgefälligkeit besiegt. All diese und andere Abweichungen, die wir aus Zeitgründen nicht aufzählen können, sind die Bedrohungen, die heute den Westen gefährden. Angesichts jeder dieser Diskussionen besteht die erste Strategie des Wokeismus darin, diejenigen von uns zu diskreditieren, die diese Dinge zuerst in Frage stellen, indem sie uns markieren und uns dann zum Schweigen bringen. Wenn du weiß bist, musst du rassistisch sein. Wenn du ein Mann bist, musst du ein Frauenfeind oder Teil des Patriarchats sein. Wenn du reich bist, musst du ein grausamer Kapitalist sein. Wenn Sie heterosexuell sind, müssen Sie heteronormativ, homophob oder transphob sein. Und welche Art von Gesellschaft kann Wokeismus schaffen? Eine Gesellschaft, die den freien Austausch von Gütern und Dienstleistungen durch die willkürliche Verteilung von Reichtum mit vorgehaltener Waffe ersetzte. Eine, die freie Gemeinschaften durch Zwangskollektivierung ersetzte. Eine, die das kreative Chaos des Marktes durch die sterile und sklerotische Ordnung des Sozialismus ersetzte. Eine Gesellschaft voller Groll, in der es nur zwei Arten von Menschen gibt – diejenigen, die Nettosteuerzahler sind, auf der einen Seite, und diejenigen, die Nutznießer des Staates sind. Aus diesem Grund, da der Wokismus nichts anderes als ein systematischer Plan der Partei des Staates ist, um staatliche Interventionen zu rechtfertigen und die öffentlichen Ausgaben zu erhöhen, bedeutet dies, dass unsere erste und wichtigste Mission – wenn wir wirklich den Fortschritt des Westens zurückerobern und eine neue goldene Ära aufbauen wollen – die drastische Verringerung der Größe des Staates sein muss. Die Funktionen des Staates müssen sich wieder auf die Verteidigung des Rechts auf Leben, Freiheit und Eigentum beschränken. Jede andere Funktion, die der Staat annimmt, wird auf Kosten seiner grundlegenden Rolle gehen und unweigerlich zu dem „allgegenständlichen Leviathan“ führen, unter dem wir heute alle leiden. Heute erleben wir die globale Erschöpfung dieses Systems, das uns in den letzten Jahrzehnten beherrscht hat. Glücklicherweise organisiert sich in der freien Welt eine schweigende Mehrheit. Und in jedem Winkel unserer Hemisphäre schwingt das Echo dieses Freiheitsschreis mit. Wir stehen vor einem Wandel der Ära, einem kopernischen Wandel, der Zerstörung eines Paradigmas und der Konstruktion eines anderen. Rede des argentinischen Staatspräsidenten Javier Milei 04 Bundeskanzler Friedrich Merz Die nachfolgend zitierten Sätze aus der Rede des Bundeskanzlers lassen erkennen, wie sich Bundeskanzler Friedrich Merz die Zukunft vorstellt:
Rede des Bundeskanzlers Friedrich Merz 05 Präsident Wolodymyr Selenskyi Nachdem am 21.1.2026 Wolodymyr Selenskyj verkündet hatte, dass die Ukraine, Russland und die USA, über ein Ende des Ukrainekrieges verhandeln zu wollen, weil er sich bereits mit US-Präsident Donald Trump am Tag zuvor, also am 20.1.2026, über US-amerikanische Sicherheitsgarantien geeinigt hatte, hielt der ukrainische Staatspräsident eine Sonderransprache über die Zukunft Europas, aus der im Folgenden zitiert wird:
Wolodymyr Selenskyj: Europa
kann es sich nicht leisten, für seine Verbündeten an zweiter oder
dritter Stelle zu stehen. Wenn das passiert, wird die Welt ohne Europa
vorankommen, und das ist eine Welt, die nicht für alle Europäer angenehm
oder vorteilhaft sein wird. Rede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Wenn das die Zukunft Europas sein soll, dann wird die Vorstellung eines friedlichen Europas wohl nur eine Illusion bleiben können. Die Rede lässt sich durchaus als eine Bitte nicht nur zur Verlängerung, sondern auch zu mehr Engagement in dem Krieg verstehen, den der US-Präsident zu beenden angekündigt hat. 06 Der Souverän muss endlich aufwachen: welt- und europaweit In einer Demokratie geht alle Staatsgewalt vom Volke aus. Bedauerlicherweise hat das Wahlvolk in der freien Welt zu lange daran geglaubt, dass es die da oben schon richten werden, weil man dem Wahlvolk eingetrichtert hatte, dass die Macht immer von oben nach unten fließt – ausgehend von Politikern und umgesetzt von Gerichten und Vollstreckern. Das Volk war bisher immer das Schlusslicht in der Entscheidungskette und fühlte sich dort ja auch so lange wohl, wie Fortschritt erlebt werden konnte. Die existenziellen Krisen von heute, die dem Wahlvolk vielleicht doch noch rechtzeitig bewusst geworden sind, sollte, nein muss in der Erkenntnis bestehen, dass die Macht in einer Demokratie eigentlich von unten nach oben zu fließen hat. Das gilt aber nur dann, wenn die Bürger auch dazu bereit sind, sie zu beanspruchen. „Wir das Volk“ sind die Regierung. Dessen Aufgabe es ist, eine Regierung in ihre Schranken zu verweisen, wenn das geboten ist. Und was zurzeit an Kriegstreiberei betrieben und in eine rasant anwachsende Kriegsindustrie investiert wird, das kann nicht dem Willen des Volkes entsprechen. So dumm kann kein Volk sein, wohl aber die vom Volk gewählten Regierungen. Allein ein Satz aus der Sonderrede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sollte ausreichen, um sich vom gesunden Menschenverstand sagen zu lassen, dass die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt werden dürfen. Europa muss einen Platz am Tisch haben, wenn Geschäfte über Krieg und Frieden gemacht werden. Und ich spreche hier nicht nur von der Ukraine. Hervorhebung von mir. Inhaltsverzeichnis Spiegelsplitterwahrheiten
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