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Inhaltsverzeichnis Spiegelsplitterwahrheiten Widersprüchliche Ukraine Dienstag, den 13. Januar 2026 Inhaltsverzeichnis: 01 Hinführung zum
Thema 01 Hinführung zum Thema Gemeint sind mit der "widersprüchlichen Ukraine" die vielen Fragen, die nicht gestellt werden (dürfen), weil Antworten Zweifel nicht nur an der Sinnhaftigkeit dieses Krieges, sondern insbesondere auch auf seiner Fortführung um jeden Preis aufkommen lassen würden. Im Folgenden werden nur kurz vier Wirklichkeiten aufgezeigt, die erkennen lassen, dass es so nicht weitergehen kann und dass sich auch Deutschland mitschuldig am Tod von vielen Menschen macht, die immer noch in der Ukraine sterben müssen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf: ein von Russland erzwungener Diktatfrieden. Wie dem auch immer sei: Und auch wenn General Christian Freuding, der Ukraine-Koordinator im Verteidigungsministerium, im Handelsblatt vom 2.12.2025 die schwierige Lage an der Front bereits so beschrieben hat, dass sich die russische Armee wie ein Schaufelradbagger, „der sich durch einen Tagebau gräbt, anfangs langsam, jetzt schneller" und die ukrainische Armee zurückdrängt und die Kriegswirtschaft in Russland binnen drei Monaten mehr Waffen, Munition und Rüstungsgüter produziert als die europäischen Staaten in einem Jahr“, dann stellt sich tatsächlich die Frage nach der geistigen Gesundheit derjenigen, die Russland am liebstgen den Krieg erklären würden, da ihnen dazu aber die Kraft fehlt, sich sozusagen ersatzweise darauf beschränken müssen, die Ukraine mit Waffen und viel Geld zu unterstützen, um einen nicht zu gewinnenden Krieg bis zum bitteren Ende am Leben zu erhalten [En1]. Die folgenden Beispiele skizzieren Spiegelwahrheiten, die aufzeigen, wie absurd dieser Krieg bereits geworden ist und was für Unfassbarkeiten sich zurzeit in der Ukraine aber auch anderswo in Westeuropa ereignen. 02 Zerstörung der Infrastruktur in der Ukraine Am 8. Januar 2026 wurde in den Abendstunden die Ukraine erneut mit den Folgen des Angriffs auf die russische Infrastruktur konfrontiert. Dieser Angriff bestand nicht nur darin, dass eine Rakete des Typs Oreshnik einen großen Gasspeicher in der Westukraine zerstörte, in dem sich die ukrainischen Gasreserven für den Rest des Winters befanden. Zerstört wurden durch diesen Angriff auf die Infrastruktur auch mindestens drei kombiniert-thermisch-elektrische Anlagen, die viele Hochhäuser in Kiew sowohl mit Wasser als auch mit Heizung und auch Strom versorgen, was jetzt nicht mehr möglich ist. Wie dem auch immer sei: Mittlerweile verfügt fast die Hälfte der Kiewer Hochhäuser weder über Wasser, Heizung und Stromversorgung. Dies trotz eisiger Themperaturen im ukrainischen Winter. Um Folgeschäden zu "minimieren" haben bereits Arbeiter damit begonnen, alles Wasser aus innerhausigen Systemen abzuleiten, um zu verhindern, dass die Steigleitungen und Rohre einfrieren und aufbrechen. Es bedeutet aber auch, dass die Wasser- und Wärmeversorgung nicht in diese Hochhäuser zurückkommen kann und auch nicht zurückkommen wird, bis die Temperaturen sich wieder in einem positiven Celsius-Bereich befinden. Die Gebäude sind unbewohnbar geworden. Hunderttausende, wenn nicht gar Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer werden wohl als Folge dieses Angriffs woanders leben müssen. Tagesschau.de vom 10.1.2026: Nach massiven russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind Tausende Wohnblocks mitten im eisigen Winter ohne Heizung. Bürgermeister Vitali Klitschko sprach von den schlimmsten Schäden an der Infrastruktur in Kiew in dem seit fast vier Jahren währenden Krieg. Er riet den Bürgerinnen und Bürgern, die Stadt vorübergehend zu verlassen, wenn sich anderswo ein warmer Platz und Strom finden lasse [En2]. Vitali Klitschko fügte hinzu, dass der kombinierte Angriff auf Kiew in der Nacht vom 8. bis 9. Januar für die kritischen Infrastruktureinrichtungen der Hauptstadt am schmerzhaftesten sei. Eine ähnliche Situation wird auch aus Dnipro, einer der Industriestädte der Ukraine, gemeldet. Während des Krieges schienen die Teile der ukrainischen Bevölkerung, die nicht direkt in die Kämpfe verwickelt waren, wenig Interesse an dem zu haben, was geschah, denn es gab immer noch viel Nachtleben in Kiew, alle Konsumgüter waren verfügbar und selbst die wenigen kurzen Unterbrechungen des Stroms ließen sich ertragen. Das wird sich nun ändern, denn die meiste Zeit wird die benötigte Energie nicht zur Verfügung stehen. Folgen davon werden sein, dass Geschäfte schließen müssen, weil das Führen von Geschäften mit Generatoren unrentabel ist. Die öffentlichen Verkehrsmittel werden ebenfalls größtenteils ausfallen, zumindest die, die auf Strom angewiesen sind und was wohl am schmerzhaftesten sein wird: Die Wohnungen sind unbewohnbar geworden. Anders ausgedrückt: Die Folgen des Krieges sind persönlich geworden. Das wird die Stimmung auch der Ukrainerinnen und Ukrainer verändern, die den Krieg verlängern wollen. Die Zahl derer, die bereit sind, den Verlust des Territoriums im Austausch für Frieden zu akzeptieren, wird steigen. Winter in der Ukraine: Zurzeit ist in der Ukraine Winter. In Kiew bewegen sich die Durchschnittstemperaturen während des gesamten Monats Januar wohl zwische -8 und -15 Grad. Das bedeutet, dass in Häusern, in denen nicht mehr geheizt werden kann, auch das Wasser abgedreht werden muss, um zu verhindern, dass die Leitungen frostbedingt platzen. Das gilt im Übrigen auch für die gesamte Wasserinfrastruktur, denn wenn dort Leitungen brechen, wird die Katastrophe nur noch größer. 03 Skieferien in der Ukraine Die Vernunft zumindest fühlt sich beleidigt und missverstanden, wenn sie zu der oben geschilderten Wirklichkeit sich nunmehr mit einer ganz anderen Wirklichkeit auseinandersetzen muss, die ebenfalls zur Realtität in der Ukraine gehört – trotz aller Kriegserfahrungen. Weltwoche.ch vom 7.1.2026: Die Saison ist eröffnet! Im Wintersport-Resort Bukowel in der Westukraine freut man sich über den anstehenden Winter. Die Pisten in den Karpaten sind gemäß Webcam gut frequentiert. Wer in einem Hotel in der Destination ins neue Jahr rutschen wollte, musste sich beeilen. Viele Hotels waren bereits ausgebucht – bei Preisen von bis zu 300 Franken pro Nacht und Doppelzimmer. Nun mag man es der ukrainischen Bevölkerung gönnen, wenn es im kriegsversehrten Land einen Ort gibt, an dem man sich offenbar sicher genug fühlen kann, um Ski zu fahren. Nur: Wenn es für die Ukrainer möglich ist, 800 bis 900 Kilometer von der Front entfernt Skiferien zu machen, warum flüchten dann Zehntausende? [En3] Welche Auswirkungen die oben geschilderten russischen Angriffe auf den ukrainischen Tourismus haben weerden, bleibt noch abzuwarten. Zumindest das auswärtige Amt warnt zurzeit zu Urlauben sowohl in Kiew als auch in der Ukraine. Dennoch wird es wohl weitere Kurzurlaubsangebote mit Frontbesuchen geben, für die bisher auch Anbieter in Deutschland geworben haben. Schließlich muss man ja über besondere Erfahrungen bereichten können, am besten mit Selfies aus dem Schützengraben, um dokumentieren zu können, dass man Wert darauf legt, sozusagen am Puls der Zeit seinen Kurzurlaub zu verbringen. Wie dem auch immer sei: Der Fortschritt menschlicher Dummheit lässt sich wohl noch schwerer begrenzen, als ein nicht enden sollender Krieg. 04 Weihnachtsferien in der Heimat für Geflüchtete Auf der Website Visitgukraine.doday hieß es in der Weihnachtszeit, die Grenzübergänge hin zur Ukraine betreffend, wie folgt: Wie war die Lage an den Grenzübergängen am 20. und 21. Dezember? Innerhalb von nur 24 Stunden, am 20. Dezember, überquerten fast 67.000 Menschen die Staatsgrenze innerhalb der Region Lwiw. Gleichzeitig überwog die Einreise in die Ukraine – die Differenz zwischen Ein- und Ausreise betrug mehr als 3.500 Personen. In allen Richtungen kam es zu einem Fahrzeugstau. Die angespannte Lage herrschte weiterhin an den Grenzübergängen Krakivets und Shehyny, wo sich lange Schlangen von Autos und Bussen bildeten. Wie lang sind die Warteschlangen an der Grenze? Vor Weihnachten reisen viele Ukrainer ins Ausland – für Urlaubsreisen, Ferien und zum Einkaufen. Laut Grenzbeamten und lokalen Medien können die Wartezeiten zu Stoßzeiten bis zu 20 Stunden betragen, und die Situation an der Grenze zu Polen wird bereits als regelrechtes Chaos bezeichnet. Insbesondere vor den Grenzübergängen in der Region Lwiw haben sich Hunderte von Autos und Dutzende von Bussen gestaut, wo der Verkehr weiterhin am langsamsten fließt. An anderen Grenzübergängen ist die Lage etwas ruhiger [En4]. Übrigens: In der Ukraine gibt es zwei Weihnachtstermine: Offiziell wird seit 2023 der 25. Dezember gefeiert, was die Umstellung der Orthodoxen und Griechisch-Katholischen Kirche auf den neuen julianischen Kalender widerspiegelt, während der traditionelle Termin für die orthodoxen Christen der 7. Januar ist, da sie noch den alten julianischen Kalender verwenden. Viele Ukrainer feiern nun am 25. Dezember, aber einige (etwa 17 %) feiern weiterhin am 7. Januar, oder sogar zweimal. Diese Änderung des Weihnachtstermins wurde erforderlich, weil in der Ukraine alles Russische verboten wurde, unter anderem auch die russische Sprache, 05 Wer soll diesen Irrsinn bezahlen? Darauf wird nur die Zukunft eine zutreffende Antwort finden können. Finanziert wird der deutsche Beitrag durch Schulden, sprich durch das so genannte Sondervermögen. Es sieht also nicht gut aus, was 2026 Realität werden könnte. Gemeint ist der Verlust an Freiheit und an Rechtsstaatlichkeit, denn anders dürfte der zunehmende Widerstand gegen die Finanzierung und Unterstützung der Fortsetzung des Krieges in der Ukraine wohl kaum sichergestellt werden können. Diesbezüglich wird es wohl unvermeidbar sein, die Meinungsfreiheit weiter einzuschränken. Inhaltsverzeichnis Spiegelsplitterwahrheiten 06 Quellen
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