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We are like pirates

Montag, den 4. Mai 2026

US-Präsident Donald Trump sagte am 1. Mai 2026 anlässlich eines Auftritts in Florida über das, was die USA zurzeit in der Straße von Hormus tun, in einer Übersetzung mit Deepl, Folgendes:

US-Präsident Donald Trump: Wir fahren los, es ist eine eiserne Mauer. Im Grunde ist es eine eiserne Mauer. Wir haben so ein großartiges Militär und eine großartige Marine. Und die Iraner fuhren einfach durch und sagten: „Dreht euer Schiff um.“ Und es kam keine Reaktion. „Dreht euer Schiff um.“ „Evakuiert sofort euren Maschinenraum.“ Und man sieht, wie all diese Leute dort hinausrennen. Jetzt sind sie fünf Meilen entfernt. Und ein Schuss in den Maschinenraum hat den Maschinenraum in die Luft gejagt. Das Schiff blieb stehen. Sie setzten Schlepper ein, und dann landeten wir darauf. Zu allem Überfluss landeten wir dann auch noch darauf und übernahmen das Schiff. Wir übernahmen die Ladung, übernahmen das Öl. Das ist ein sehr profitables Geschäft. Wer hätte gedacht, dass wir so etwas tun würden? Wir sind wie Piraten. Wir sind so etwas wie Piraten.

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Die beiden letzten Sätze seines Statements honorierten seine Zuhörer mit lauten Stimmen.

In Anbetracht der Tatsache, dass die älteste Demokratie der Neuzeit am 4. Juli 2026 ihren 250. Geburtstag feiern wird, klingen solche Sätze wie aus einer anderen Welt, als Demokratie noch ein Fremdwort war und über Völkerrecht noch nicht einmal nachgedacht wurde.

Vielleicht entspricht das, was der US-Präsident sagt, aber auch amerikanischer Tradition, denn keine andere Nation hat in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg so viele Kriege geführt, wie das die Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika für erforderlich hielten. Aber nicht nur US-Präsident Donald Trump ist den Anforderungen, die das Amt an ihn stellt, nicht gewachsen. Auch andere Führer in den westlichen Demokratien bringen ihr Unvermögen, Politik zumindest in Anlehnung an demokratische Werte zu gestalten – wozu auch die Friedfertigkeit gehört, zumindest sieht das die Demokratie des Grundgesetzes so vor – ständig zum Ausdruck, indem sie sich auf einen Krieg gegen Russland vorbereiten und eine Wirklichkeit herbeizureden versuchen, die nichts Gutes bringen kann.

Wie dem auch immer sei: In einer Welt, in der auf Hegemonie verzichtet würde, wäre es zumindest sehr unwahrscheinlich gewesen, dass es zu den nachfolgend aufgelisteten immer noch tagesaktuellen Kriegen überhaupt gekommen wäre.

  • Ukrainekrieg

  • Gazakrieg

  • Irankrieg.

In den USA scheint es aber trotzdem vernunftbegabte Politiker zu geben. Die Kernaussage eines dieser seltenen Politiker, dessen Name ich nicht herausfinden konnte, lautet:

Sie [die Politiker] wollen Probleme lösen, die es ohne sie gar nicht gäbe.

Und:

Die ganze Welt leidet jetzt.

Hier ist das Problem. Die Meerenge [gemeint ist die Straße von Hormus] war offen, bevor der Krieg begann. Wir versuchen jetzt, ein Problem zu lösen, das wir selbst geschaffen haben. Das ist Wahnsinn. Zwei Milliarden Dollar sind eine Menge Geld. Das ist der Mindestbetrag, der jeden Tag für diesen Krieg ausgegeben wird. Es gibt mehr als ein Dutzend Familien, die ihre Lieben in den Vereinigten Staaten beerdigen, und es könnten noch Dutzende mehr werden, wenn dieser Krieg weitergeht. Die Preise explodieren, nicht nur in Amerika, sondern überall auf der Welt.

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Dummheit scheint wirklich unausrottbar zu sein. Davon war auch Friedrich Schiller (1759 – 1805) überzeugt, der sich zur Dummheit wie folgt äußerte:

Mit der Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens.

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