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Spiegelsplitterwahrheiten Bevor es zu spät ist Dienstag, den 10. März 2026 Zu den Grundbedingungen einer idealen Gesellschaft, so schreibt der amerikanische Philosoph John Rawls (1921 - 2002) in seinem Werk „Eine Theorie der Gerechtigkeit“, ist eine „wohlgeordnete“ Gesellschaft. Eine solche Gesellschaft setzt voraus, dass sie von einer gemeinsamen Gerechtigkeitsvorstellung bzw. von einem gemeinsamen Gerechtigkeitssinn gesteuert wird. Die wohlgeordnete Gesellschaft setzt die „gegenseitige Achtung der Menschen“ voraus. Das gilt auch dann, wenn es sich bei dem jeweiligen Gegenüber um Andersdenkende oder gar um Feinde handelt. Kurzum: Der gegenseitige Respekt bildet das Fundament einer gerechten Gesellschaft. Eine Gesellschaft aber, deren Präsident sich anmaßt, eine andere Gesellschaft sozusagen dem Erdboden gleichmachen zu wollen und diesen Staat – ohne erkennbare Not – mit Bomben und Raketen angreift, verlässt das Territorium, das John Rawls bereits 1971 als eine „wohlgeordnete Gesellschaft“ beschrieben hat. Wie dem auch immer sei: Der Krieg im Iran dauert nunmehr schon 10 Tage. Er hat bereits Hunderte von Zivilisten getötet, Hunderttausende weitere vertrieben, die globalen Ölpreise in die Höhe schießen lassen, eine politische Krise für Präsident Donald Trump geschaffen und die Stabilität in den Golfstaaten erschüttert. Dennoch: Dieser Staat – so will es US-Präsident Donald Trump – muss bedingungslos kapitulieren, koste es, was es wolle. Angesichts der Größe des Iran – der Iran ist größer als Frankreich, Deutschland, Spanien und das Vereinigte Königreich zusammen – könnte sich diese Vorbedingung für einen herbeigebombten Frieden als eine nicht zu realisierende Fata Morgana erweisen. Warum? Das Überleben des Iran als souveräner Nation beruht ausschließlich auf einem iranischen Sieg. Eine iranische Regierung, die sich der Willkür des Angreifers unterwerfen würde, würde damit die Bereitschaft zur Auslöschung des Iran als Land akzeptieren. Es wäre eine Regierung der Verräter. Wie dem auch immer sei: Der Krieg wird dennoch die Verhältnisse im Iran verändern. Damit aber ist noch längst nicht die Frage beantwortet, wer für diese Veränderung sorgen wird, der Iran selbst oder Trump? Trumps Behauptung, der Iran sei ein „Kartenhaus“, das zusammenbrechen würde, hat sich bereits als falsch erwiesen. Und auch wenn US-Präsident Donald Trump erklärt: „Ich kann tun, was ich will!“, wozu dann auch die Zulassung von Völkermord und Land-Diebstahl gehört, erzeugt Widerstand, denn eine zunehmend größer werdende Gegenbewegung in den USA, die mehrheitlich den Krieg gar nicht will, erkennt, dass dieser Krieg in einer Katastrophe enden könnte. Anders ausgedrückt: Aus dem selbsternannten Friedenspräsidenten ist ein selbsternannter Kriegspräsident geworden. Und was noch absurder erscheint, ist der Versuch, die bereits begangenen Verbrechen, mit einer religiösen Überzeugung schönreden zu wollen, die in der Aussage gipfelten, dass der amerikanische Präsident Donald Trump „von Gott ernannt“ wurde. Wie dem auch immer sei: Bereits am 6. März 2026 erschien auf der russischen Website „Strategic Culture Foundation“ ein Artikel, in dem es wie folgt heißt: Strategic-culture.su: Das Imperium der Lügen und der Korruption wird vor den Augen der Welt aufgedeckt. Es gibt weltweit wachsende Verachtung und Verurteilung der Vereinigten Staaten und ihrer westlichen Partner. Die Menschen der Welt, einschließlich der Bürger in den USA und anderen westlichen Ländern, erkennen, wer der Feind des Friedens und der Moral ist. Die Menschheit muss erkennen und erkennt, dass die Vereinigten Staaten und ihr Reich der Lügen besiegt werden müssen, damit die Welt in Frieden überleben kann. Dieser Artikel wurde auch auf der amerikanischen Website LewRockwell.com publiziert. Drei Tage später, am 9. März 2026, wurde ebenfalls auf der US-amerikanischen Website LewRockwell.com ein Artikel von Llewellyn H. Rockwell, Jr., dem Gründer und Vorsitzender des Mises Institutes publiziert, aus dem folgende Zitate stammen: Llewellyn H. Rockwell, Jr.: Es gibt einen guten Grund, warum wir eine Verfassung haben, die besagt, dass nur der Kongress den Krieg erklären kann. Der Beginn eines Militärschlags während der Verhandlungen wird nachhaltige negative Auswirkungen auf die Vereinigten Staaten haben. Wer würde jemals wieder der US-Diplomatie vertrauen, wenn Gespräche als Ablenkung für vorgeplante Angriffe genutzt werden? Aber was ist der Plan? Niemand weiß es. Wissen Sie es? Hier ist ein Plan: Beenden wir das heute. Bringen wir die zerstörten US-Stützpunkte in die Länder zurück, in denen sie sich befinden. Und komm einfach nach Hause. So sieht eine echte „America first“-Bewegung aus. Lassen Sie uns alles tun, um diesen verfassungswidrigen und ungerechten Krieg zu beenden und uns vollständig aus dem Nahen Osten zurückzuziehen! Inhaltsverzeichnis Spiegelsplitterwahrheiten
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