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Spiegelsplitterwahrheiten Was hat Wasserverwundbarkeit mit dem Iran-Krieg zu tun?
Donnerstag, den 5. März 2026 Aus guten Gründen: Sie haben Angst vor den damit verbundenen Folgen. Einer der Hauptgründe der Zurückhaltung ist ihre Wasserverwundbarkeit.
Anders ausgedrückt: Angriffe auf die Entsalzungsanlagen
zur Gewinnung von Trinkwasser, das ist die strategische Achillesferse
dieser Staaten, würden eine humane Katastrophe auslösen, denn in den
Wüstenstaaten gibt es zwar viel Öl, dafür aber nur wenig Wasser, das
zudem dem Meer entzogen werden muss. Das Postil Magazin: Die Golfstaaten und Saudi-Arabien haben massiv in die Entsalzung investiert, um ihre natürliche Wasserknappheit zu überwinden und eine Abhängigkeit zu schaffen, die der Iran ausnutzen kann. Kuwait betreibt acht Entsalzungsanlagen, die 93% seines Trinkwassers für 5 Millionen Menschen liefern. Katar hat 109 Werke gebaut, die 48% Wasser für seine 3 Millionen Einwohner liefern. Die Vereinigten Arabischen Emirate betreiben 70 Werke, die 42% Wasser für 11 Millionen Menschen liefern. Saudi-Arabien, der weltweit größte Produzent von entsalztem Wasser, unterhält 30 Entsalzungsanlagen, die mehr als die Hälfte des Trinkwassers für seine 34 Millionen Bürger liefern. An anderer Stelle heißt es: Das Postil Magazin: In einer Region, in der die Sommertemperaturen regelmäßig 45 Grad Celsius überschreiten, würde die Zerstörung der Entsalzungskapazität innerhalb von Tagen und nicht in Wochen zu einer humanitären Krise führen. Die Bevölkerung würde mit unmöglichen Entscheidungen zwischen Dehydrierung und Evakuierung konfrontiert sein, die Regierungen würden mit dem Zusammenbruch konfrontiert sein, und die wirtschaftliche Infrastruktur, die die globalen Energiemärkte unterstützt, würde zum Erliegen kommen. Fluchtbewegungen wegen Wasserknappheit An dieser Stelle hielt ich es für hilfreich, ChatGTP zu dieser Thematik zu befragen. Die Ausführungen dieser KI entsprachen meinen Erwartungen. Sie werden an dieser Stelle in gekürzter Form wiedergegeben: ChatGTP: Viele Staaten am Persischen Golf sind stark abhängig von Meerwasserentsalzung, darunter:
Diese Anlagen:
Risiko im Kriegsfall:
Ein Ausfall könnte zu:
Zusammenhänge: Ein größerer militärischer Konflikt mit dem Iran könnte:
Besonders kritisch wäre die Kombination aus:
Fazit: Nach der hier vertretenen Sicht der Dinge wird wohl keine der Kriegsparteien, weder die USA noch Israel und natürlich auch nicht der Iran, den Krieg durch eine erzwungene militärische Niederlage beenden können. Es werden somit andere Kräfte dafür sorgen müssen, dass ein Krieg ein Ende findet, der erst gar nicht hätte begonnen werden dürfen. Wie das möglich ist, das hat die Suezkrise 1956 gezeigt, in der es sogar die Kriegsgewinner waren, die sich letztendlich „geschlagen“ geben mussten, weil andere Kräfte noch wirksamer waren. Dazu gleich mehr. Das bedeutet, dass es den USA irgendwie gelingen muss, trotz militärischer Überlegenheit, den Rückzug anzutreten, weil der wirtschaftliche Schaden nicht nur für die von den Kriegshandlungen betroffenen Regionen, sondern auch für die USA selbst und natürlich auch für die Weltwirtschaft, sich zu einer unerträglichen und unverantwortbaren Katastrophe hin entwickeln wird, wenn dem Krieg kein Einhalt geboten wird. Anders ausgedrückt: Es wird nicht die militärische Kraft, sondern der drohende Zusammenbruch der Weltwirtschaft sein, der dafür sorgen wird, dass es nicht zum totalen Zusammenbruch kommt. Diesem Druck werden die kriegsführenden Parteien nicht standhalten können. Nur zur Erinnerung: Die Suezkrise von 1956 war ein internationaler Konflikt, ausgelöst durch Ägyptens Verstaatlichung des Suezkanals. Großbritannien und Frankreich, die Eigentümer der Kanalgesellschaft waren, intervenierten militärisch gemeinsam mit Israel dagegen. Auf Druck der USA und der Sowjetunion mussten die Invasoren jedoch abziehen, was das Ende der britisch-französischen Weltmachtstellung und einen Machtgewinn für Ägyptens Präsident Nasser bedeutete [KI-generierter Text]. Der Druck, der damals durch die USA und durch die Sowjetunion ausgeübt wurde, war kein militärischer, sondern ein wirtschaftlicher Druck, der Frankreich und England dazu bewog, auf ihre Eigentümerrechte zu verzichten. Übertragen auf die Wirklichkeit von heute lässt sich aus den Erfahrungen der Suezkrise schließen, dass auch der durch den Angriff auf den Iran in die Welt gesetzt Prozess der gegenseitigen Zerstörung wohl nur durch einen Druck beendet werden kann, der nicht durch Bomben, Raketen und Drohnen erzeugt wird. Wirtschaftlicher Durck könnte weitaus stärker sein, den Krieg allein deshalb beenden zu müssen, um das noch retten zu können, was noch zu retten ist. Zu hoffen ist, dass dieser Druck möglichst schnell aufgebaut wird. In einem Artikel, der am 4. März 2026 auf der Website von „The American Conservative“, einem der MAGA-Bewegung nahestehendem Portal veröffentlicht wurde, heißt es unter der Überschrift: „Im Iran endete Trumps Glück“ wie folgt: The American Conservative: Jetzt, da Präsident Donald Trump den dummen Krieg begonnen und die Katastrophe umworben hat, sind wir nicht dabei, die weiße Flagge der politischen Kapitulation zu schwenken. Unsere aktualisierte Position lautet: Schnell raus, Mr. Präsident – oder die Katastrophe wird sich verschärfen! An anderer Stelle heißt es: Woran ich glaube, ist Machiavelli. In „Der Prinz“ teilt der florentinische politische Realist seine Lehren über Fortuna, die römische Göttin des Schicksals und des Glücks wie folgt mit. Um Fortuna zu betören und an ihren Freuden teilnehmen zu können, schreibt Machiavelli, muss ein Staatsmann mutig und aggressiv sein, ja, aber auch umsichtig und strategisch und anspruchsvoll. Trump hat bei der Einleitung seines dummen Iran-Krieges keine der letztgenannten Qualitäten bewiesen. Als Machiavellianer kann ich Ihnen also versichern, dass Trumps Glück hier endet. An anderer Stelle heißt es: Der dringende Imperativ ist, diesen Krieg einzuhegen, bevor er militärisch und politisch katastrophal wird. Holen Sie den Sieg ein und steigen Sie aus. Beenden Sie diesen Krieg so schnell, wie es geht. Und was die Wasserverwundbarkeit der Wüstenstaaten anbelangt ist zu hoffen, dass diese Infrastruktur nicht zerstört wird, denn wenn sie in Schutt und Asche gebombt würde, wäre mit Flüchtlingsströmen in einer Größenordnung zu rechnen, wie wir sie uns wirklich nicht wünschen können. Es bleibt zu hoffen, dass es dem US-Präsidenten Donald Trump irgendwie doch gelingen wird, den Krieg gesichtswahrend zu beenden. Inhaltsverzeichnis Spiegelsplitterwahrheiten
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