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Linksextremistische Gewalt, gibt es die überhaupt?

Montag, den 23. Februar 2026

In der Extremismusforschung wird die Meinung vertreten, dass die Demokratie nicht von ihren Rändern, sondern von ihren Eliten bedroht wird. Daraus folgt, dass die LINKE (das Gute) lediglich als eine bloße Gegenbewegung zur RECHTEN (dem Bösen) zu betrachten ist, was wiederum zu der Feststellung führt, dass es einer Linksextremistenforschung eigentlich gar nicht bedarf.

Die Zahlen sprechen eine andere Sprache:

Statista.com: Im Jahr 2024 wurden in Deutschland insgesamt rund 5.860 Straftaten mit linksextremistischem Hintergrund polizeilich erfasst. Damit stieg ihre Zahl um circa 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die gravierendste Bedrohung für die öffentliche Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland aus dem linksextremistischen Spektrum geht von gewaltorientierten Linksextremisten aus. Diese gehören ganz überwiegend der autonomen Szene an. Das Bundesamt für Verfassungsschutz geht von etwa 11.200 gewaltorientierten Linksextremisten aus.

Übrigens: Die Anzahl linksextremistischer Gewalttaten nimmt zu.

Zeit.de vom 6.1.2026: Die Zahl der politisch motivierten Gewalttaten ist 2025 deutlich gestiegen. [...]. Bis zum 30. November 2025 wurden demnach 931 Gewalttaten mit linkem Hintergrund registriert. Im Vorjahreszeitraum waren es 644 gewesen.

Link zur Quelle

Werden betroffene Linke zur Gewalt der Linken befragt, dann gibt es die eigentlich gar nicht. Sie halten das nämlich für eine gezielte Desinformation.

Viel lieber wird von einer „militanten Linken“ gesprochen, einer Selbstbezeichnung, die wörtlich so viel bedeutet wie: wehrhafte Linke, was die Bereitschaft dafür voraussetzt, von Gewalt nur dann sprechen zu könnn und zu dürfen, wenn sie von rechts kommt.

Anders ausgedrückt: Verteidigt sich die LINKE anlässlich gewaltsam verlaufender Demonstrationen gegen angreifende RECHTE oder gegen die Polizei, dann setzt sie sich lediglich dagegen zur Wehr. Das hat zur Folge, dass Körperverletzungen, Schläge ins Gesicht, Tritte und Steinwürfe als durchaus legitim wahrgenommen werden, solange sie nicht die Falschen treffen und solange nicht mit dem Tod des jeweiligen Gegenübers zu rechnen ist.

Mit anderen Worten: Es sind immer die anderen, von denen unerträgliche Meinungen ausgehen, die eine Gegenwehr sozusagen provozieren. Und wenn das so ist, dann handelt die militante Linke in Notwehr.

Kurzum: Die militante Linke definiert Militanz als die Bereitschaft, Gesetze zu brechen, individuelle Rechtsgüter zu verletzen, oder sich mit anderen Gleichgesinnten zu solidarisieren, die ebenfalls Gewalt anwenden, um politische Ziele der Linken erreichen zu können.

Die Ziele der militanten Linken

Die militante Linke versteht sich als Kämpfer für das „gute Leben für alle“, dass nur über eine herrschaftsfreie Gesellschaft zu erreichen ist. Kein Mensch soll mehr Macht haben als andere. Angestrebt ist eine heile Welt, in der alle Menschen gleich an Rechten und auch gleich an Wohlstand sind. Angestrebt wird eine Welt ohne Staat und ohne Hierarchie. Daraus lässt sich ableiten, dass es eine Polizei und auch einen Richterstand und natürlich auch keine Abgeordneten mehr geben darf und es folglich auch keine Gesetze mehr geben kann, die Menschen vorschreiben, was sie zu tun, zu unterlassen oder zu dulden haben, denn in der angestrebten Neuen Welt, in der natürlich auch neue Menschen leben werden, ist ein Leben ohne Fehler und ohne Tadel möglich.

Um diese schöne Neue Welt Wirklichkeit werden lassen zu können, ist die militante Linke dazu bereit, Gewalt anzuwenden.

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