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Spiegelsplitterwahrheiten
Inhaltsverzeichnis
Spiegelsplitterwahrheiten
Lässt sich eine Demokratie
mit Nazi-Methoden erhalten?
Donnerstag, den 19.
Februar 2026
Natürlich nicht!
So einfach und so kurz sollte
die Antwort aber dennoch nicht sein, denn den Nazis gelang es ja
immerhin, durch ihre Methoden eine Demokratie zu zerstören.
Das ist eine geschichtliche
Wahrheit.
Da es aber zu fast allem
bekanntermaßen auch ein Gegenteil gibt, kann zumindest nicht
ausgeschlossen werden, dass mit den gleichen Methoden, mit denen eine
Demokratie zerstört wurde, eine Demokratie auch verteidigt werden kann,
dann zumindest, wenn die Methoden etwas Gutem dienen sollen.
Wie dem
auch immer sei: Um einen
Zusammenhang zwischen geeigneten MItteln zur „Zerstörung“ und
ungeeigneten aber gleichen Mitteln zur „Verteidigung“ einer Demokratie
zumindest aufzeigen zu können, ist es zuerst einmal erforderlich, die
Methoden, mit denen die Nazis die Weimarer Republik zerstört haben,
aufzulisten, um sie im Anschluss daran auf ihre Untauglichkeit bei der
Verteidigung der Demokratie von heute erneut aufzugreifen.
Methoden zur Zerstörung der
Weimarer Republik durch die Nazis:
-
Parteienverbote. Sogar die
SPD wurde 14.7.1933 verboten.
-
Zensur des gesprochenen
Wortes.
-
Meldestellen und -systeme
für „falsche“ Meinungen wurden eingerichtet.
-
Verlage und Zeitungen wurden
verboten.
-
Bücher unliebsamer
Schriftsteller wurden verbrannt.
-
Rundfunk wurde auf
Regierungslinie gebracht.
-
Vermummte Angreifer gegen
Oppositionelle wurden zur Regel.
-
Parteitage der Opposition
wurden blockiert.
-
Vereinigungen zur Bekämpfung von
Andersdenkenden
wurden gegründet.
-
Kontaktschuld für die Folgen
politisch notwendiger Handelns wurden kultiviert.
-
Totale Überwachung von oben
wurde realisiert.
-
Wahlrechtsentzug unliebsamer
Personen fand statt.
-
Ideologische Flaggen
(Hakenkreuz anstatt Schwarz-Rot-Gold).
-
Ihr „kauft nicht bei ….“
Juden ...
-
Wahrheiten wurden verboten,
die den Nazis nicht gefielen.
-
Andersdenkende wurden
gesellschaftlich geächtet und isoliert.
-
Politische Gegner wurden
ausgegrenzt und bei Bedarf interniert.
-
Scheiben von Andersdenkenden
wurden einschlagen und beschmiert.
-
Kriegswirtschaft sorgte für
Arbeitsplätze und wachsenden Wohlstand.
-
Krieg mit Russland wurde
vorbereitet.
-
Regierende entschieden
allein, wer ins Parlament durfte.
Kurzum:
Diese Methoden kamen zur Anwendung, um die erste deutsche Demokratie
erfolgreichz zu beseitigen.
Nur zur
Erinnerung: Die erste
parlamentarische Demokratie in Deutschland war die Weimarer Republik
(1919–1933). Nach dem Ersten Weltkrieg und der Novemberrevolution 1918
entstand mit der 1919 verabschiedeten Weimarer Reichsverfassung das
erste demokratische System auf nationalstaatlicher Ebene im Deutschen
Reich. Es zeichnete sich durch ein allgemeines, gleiches und geheimes
Wahlrecht sowie die Einführung des Frauenwahlrechts aus.
Lässt sich mit den gleichen
Methoden die Demokratie von heute auch retten?
Wer das für möglich hält, der
hat wirklich nicht verstanden, das mit Nazi-Methoden eine Demokratie
wohl zerstört, niemals aber gerettet und somit auch nicht verteidigt
werden kann.
Im Folgenden werden die oben
bereits mitgeteilten Nazimethoden, mit denen eine Demokratie zerstört
wurde, noch einmal aufgelistet und mit aktuellen Ereignissen verbunden,
die erkennen lassen, dass der böse Geist der Nazizeit bis heute noch
nicht verloren gegangen zu sein scheint, denn wäre das der Fall, dann
würden die Gutmenschen von heute diese Methoden meiden, wie der Teufel
das Weihwasser.
Tun sie aber nicht.
Ungeeignete Methoden zur
Demokratieverteidigung:
-
Parteienverbote Solch ein
Verbot wird für die stärkste Oppositionspartei im Deutschen
Bundestag für erforderlich gehalten. Bisher wurde aber darauf
verzichtet, wegen der geringen Erfolgsaussichten.
-
Zensur des gesprochenen Wortes.
Mehr
als 50 Prozent der Deutschen sind der Meinung, ihre Meinung
öffentlich nicht mehr frei kundtun zu dürfen.
-
Meldeportale für „falsche“
Meinungen wurden eingerichtet. Meldeportale haben sich
zwischenzeitlich zu einem lukrativen Geschäftsmodell entwickelt. Die
von ihnen gemeldeten unbotmäßigen Meinungen in den sozialen Medien
haben dazu geführt, dass Gerichte und Staatsanwaltschaften den
Meldungen und den damit verbundenen Strafanzeigen nicht mehr Herr
werden können.
-
Verlage und Zeitungen wurden
verboten. Diesbezügliche Versuche sind bisher erfolglos
geblieben, werden aber dennoch für erforderlich gehalten, um den
Desinformationen der so genannten „freien Medien“ einen Riegel
vorzuschieben. Zensur wird für erforderlich gehalten, so zumindest
der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein Daniel Günther
(CDU) im Gespräch mit Markus Lanz im ZDF.
-
Bücher unliebsamer Schriftsteller
wurden verbrannt. Verbrannt werden Bücher heute noch nicht, wohl
aber werden Bücher in Bibliotheken bereits als „rechtslastig“
gekennzeichnet. Die Förderung der Bibliothek des Konservatismus (BdK)
in Berlin ist zurzeit Gegenstand politischer und juristischer
Auseinandersetzungen. Im November 2025 wurde bekannt, dass der
Gemeinsame
Bibliotheksverbund (GBV)
der Bibliothek die Kündigung ausgesprochen hat, was zu einem
Ausschluss aus dem Verbund führt. Beliebte Kinderbücher werden
von unbeliebten Worten gereinigt. Weltliteratur wird
umgeschrieben.
-
Rundfunk wurde auf
Regierungslinie gebracht. Was die Leitmedien und das öffentlich
rechtliche Fernsehen anbelangt, dürfte dieses Ziel heute in
Deutschland bereits weitgehend erreicht sein. Die Bemühungen, allen
Medien die Verbreitung von Informationen zu verbieten, die
angebliche Verschwörungstheorien und sonstige Desinforamtionen über
den Staat verbreiten, ist geplant.
-
Vermummte Angreifer gegen
Oppositionelle wurden zur Regel. Deran Anzahl nimmt auch heute
wieder in einem Besorgnis erregenden Ausmaß zu.
-
Parteitage der Opposition
wurden blockiert. Die Blockade des AfD-Parteitages in Gießen im
Januar 2026 war sogar Gegenstand einer Entscheidung des BVerfG. Die
Entscheidung des Gerichts, dass gewollte Blockaden von
Andersdenkenden als Straftaten zu bewerten seien, wird vielen nicht
gefallen haben.
-
Vereinigungen zur Bekämpfung von
Andersdenkenden
wurden gegründet. Die Anzahl von NGOs, die diesbezüglich tätig
sind, ist unüberschaubar.
-
Kontaktschuld für die Folgen
politisch notwendiger Handlungen wurden kultiviert. Heute gilt es
als Makel, sich als so genannter Bio-Deutscher bzw. als "Autochthone
Deutsche" zu bezeichnen, bei denen es sich um alteingesessene
Menschen ohne Migrationshintergrund handelt, denn die
Kulturschuld des „Weißen Mannes“ ist so groß, dass diesem
Weißsein möglichst schnell die Dominanz weggenommen und durch
Vielfalt ersetzt werden muss.
-
Totale Überwachung von oben wurde
realisiert. Das ist noch nicht gelungen, wird aber angestrebt.
Eine Polizei, die mit
Palantier
ausgestattet ist, wird das ermöglichen. Eine flächendeckende
Videoüberwachung, ausgestattet mit Gesichtserkennungssystemen, ist
geplant und würde die Überwachung insgesamt abrunden, wenn sie erst
einmal eingeführt wurde.
-
Wahlrechtsentzug unliebsamer
Personen. Erste Forderungen sind diesbezüglich schon laut
geworden.
-
Ideologische Flaggen
(Hakenkreuz anstatt Schwarz-Rot-Gold). Während das Hissen einer
Deutschlandfahne heute schon als „rechtslastig“ erscheint, ist das
Hissen der Regenbogenflagge völlig unproblematisch.
-
Ihr „kauft nicht bei ….“
Juden ... Wir verkaufen nichts an AfD-Mitglieder. Auch
AfD-Mitglieder, die Menschenleben retten wollen, haben beim DLRG
nichts zu suchen. Die Liste der Ausgrenzungen ließe sich erweitern.
Sogar die Mitgliedschaft in einem kirchlichen Gremium schließt eine
Mitgliedschaft in der Partei "Alternative für Deutschland", aus. Die
Mitgliedschaft in der AfD dürfte wohl auch ausreichen, vom
Wehrdienst befreit zu werden. Einstellungen im öffentlichen Dienst
kommen sowieso nicht in Betracht.
-
Wahrheiten wurden verboten,
die den Nazis nicht gefielen. Alles, was die politische Elite
heute als „Hass und Hetze“ versteht, soll verboten und sanktioniert
werden.
-
Andersdenkende wurden
gesellschaftlich geächtet und isoliert. Die Anzahl derjenigen,
die ihre Lehrstühle, ihre Arbeitsplätze und ihre soziale Anerkennung
im besten Deutschland von heute bereits verloren haben, weil sie der
AfD nahe stehen, entspricht der Wirklichkeit. Es gilt sogar als
unzulässig,
AfDlern
die Hand zu reichen. Wer sich mit einem
AfDler
fotografieren lässt, muss mit einem Shitstorm rechnen.
-
Politische Gegner wurden
ausgegrenzt und bei Bedarf interniert. Zu Internierungen ist es
bisher noch nicht gekommen, wohl aber zu Redeverboten und
Betretungsverboten.
Sogar den Mitarbeitern der AfD wurde verboten, ihre Arbeitsstätten
im Deutschen Bundestag zu betreten.
-
Scheiben von Andersdenkenden
wurden einschlagen und beschmiert. Ich erspare mir hier die
Auflistung solcher Straftaten.
-
Kriegswirtschaft sorgte für
Arbeitsplätze und wachsenden Wohlstand. Die gerade abgeschlossene
Münchener Sicherheitskonferenz hat deutlich gemacht, dass der Ausbau
der Kriegswirtschaft nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen
(Überwindung der Wachstumsschwäche seit einigen Jahren), sondern
auch als Vorbereitung auf einen drohenden Angriffskrieg durch
Russland ausgebaut werden muss.
-
Krieg mit Russland wurde
vorbereitet. Der Feind ist heute erneut Russland. Dort befindet
sich das Böse. So lässt sich die Rede von Ursula von der Leyen (CDU)
und Kommissionspräsidenten der EU in wenigen Worten zusammenfassen.
-
Regierende entschieden
allein, wer ins Parlament durfte. Wer heute einen Listenplatz
erreichen will, dessen Loyalität zur Partei muss makellos und ohne
Zweifel sein. Das Mehrheitswahlsystem möchte man am liebsten
abschaffen, weil es den so genannten Volksparteien nichts bringt,
außer Mandatsverluste.
Zusammenfassung: Die oben
nur kurz skizzierten Methoden des Machterhaltes haben nicht nur in der
Vergangenheit komplett versagt und Europa sozusagen an den Rand des
Zusammenbruchs gebracht, sie werden auch bei dem Versuch versagen, die
Demokratie von heute durch solche Methoden retten zu wollen, denn
sollten diese Methoden tatsächlich erfolgreich sein, wird es eine
Demokratie, so wie sie heute noch verstanden wird, nicht mehr geben.
Übrigens: Die
Kriegswirtschaft im Dritten Reich wurde ebenfalls durch Schulden
finanziert. Um einen drohenden Staatsbankrott zu vermeiden, wurden
Kriege ab 1939 unvermeidbar.
Die Kriegswirtschaft von heute
ist ebenfalls schuldenfinanziert, denn bei dem Sondervermögen, das zur
Finanzierung
eingerichtet wurde, handelt es sich nicht um ein Vermögen, sondern um
kreditfinanzierte Schulden.
Das ist - vereinfacht ausgedrückt - der gesellschaftliche
Zustand von heute. Ob ein Parteienverbotsverfahren gegen die AfD
tatsächlich eingeleitet wird, ist mehr als fraglich, denn die Zweifel an
einem Erfolg überwiegen wohl.
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