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Demokratie im freien
Fall
Der Umgang mit der
Demokratie durch die sogenannten Demokraten von heute ist so
besorgniserregend, dass sich sogar ehemalige Richter des
Bundesverfassungsgerichts besorgt an die Öffentlichkeit wenden
und darauf hinweisen, dass die Gefahr besteht, dass sich die
Demokratie sozusagen von innen heraus selbst zerstört.
Anders
ausgedrückt: Deutschland ist schon keine Demokratie
mehr. So ihre Kernaussage.
Cicero könnte Recht
behalten, vorausgesetzt dass das folgende Zitat tatsächlich von
ihm stammt. Es bringt inhaltlich zum Ausdruck, dass „äußere
Feinde erkennbar seien und deshalb innere Illoyalität oder
Verrat eine größere Gefahr darstellt, als der äußere Feind, weil
die Verräter im Innern das Vertrauen der Gemeinschaft genießen
und dadurch die Institutionen von innen nicht nur schwächen,
sondern sogar zerstören können.
In einem Artikel von
Paul Craig Roberts, den er am 27. Juli 2026 veröffentlicht hat,
und in dem er aus Taylor Caldwells historischem Roman "A Pillar
of Iron" aus dem Jahr 1965 zitiert, heißt es in der Übersetzung
von mir wie folgt:
„Eine
Nation kann ihre Narren und sogar die Ehrgeizigen überleben.
Aber sie kann Verrat nicht von innen überleben. Ein Feind vor
den Toren ist weniger beeindruckend, denn er ist bekannt und
trägt sein Banner offen. Aber der Verräter bewegt sich frei im
Innern, sein schlaues Flüstern raschelt durch alle Gassen und
wird sogar in den Hallen der Regierung selbst gehört. Der
Verräter scheint kein Verräter zu sein, denn er spricht in
Akzenten, die seinen Opfern vertraut sind, und er trägt ihr
Gesicht und kennt ihre Argumente, er spricht die Niedrigkeit an,
die tief in den Herzen aller Menschen liegt. Er verrottet die
Seele einer Nation, er arbeitet heimlich und unbekannt in der
Nacht, um die Säulen des Staates zu untergraben, er infiziert
den Körper politisch so nachhaltig, dass er nicht mehr
widerstehen kann. Ein Mörder ist weniger zu befürchten. Der
Verräter ist die Pest.“
Link zur Quelle
Und in diesem Sinne ist
die Demokratie wirklich gefährdet, denn wenn alle von Demokratie
reden, aber niemand mehr weiß, was das eigentlich ist, dann ist
das mehr als ein Hinweis darauf, dass die demokratischen
Gesellschaften von heute nicht nur von verrückten Menschen
geführt, sondern diese Gesellschaft selbst einen Grad von
Dekadenz erreicht hat, in der sich jede Ordnung in Auflösung
befindet.
Sogar der ehemalige
Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier,
hält das Vorgehen etablierter Parteien für demokratiegefährdend.
Wie dem auch
immer sei: Wer sehen und hören will, der sollte nicht
übersehen und auch nicht überhören, dass zurzeit ein
Frontalangriff auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung
nicht nur organisiert, sondern bereits initiiert – also ins
Rollen gebracht wird.
Sie wissen
nicht mehr, was unter der freiheitlich-demokratischen
Grundordnung des Grundgesetzes zu verstehen ist?
BVerfG 1952:
Freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Art. 21
Abs. 2 GG ist eine Ordnung, die unter Ausschluss jeglicher
Gewalt- und Willkürherrschaft eine rechtsstaatliche
Herrschaftsordnung auf der Grundlage der Selbstbestimmung des
Volkes nach dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freiheit
und Gleichheit darstellt. Zu den grundlegenden Prinzipien dieser
Ordnung sind mindestens zu rechnen: die Achtung vor den im
Grundgesetz konkretisierten Menschenrechten, vor allem vor dem
Recht der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung, die
Volkssouveränität, die Gewaltenteilung, die Verantwortlichkeit
der Regierung, die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung, die
Unabhängigkeit der Gerichte, das Mehrparteienprinzip und die
Chancengleichheit für alle politischen Parteien mit dem Recht
auf verfassungsmäßige Bildung und Ausübung einer Opposition.
BVerfG,
Urteil vom 23. Oktober 1952 -- 1
BvB
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Ohne
Meinungsfreiheit geht das nicht und in einem Rechtsstaat hört
die Meinungsfreiheit erst dort auf, wo sie zur Straftat wird.
Neue Demokraten braucht das
Land.
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