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Methoden des
Faschismus bedrohen die Demokratie
Eine Gefahr ist ein Zustand, der die
Besorgnis erregt, dass mit dem Eintritt eines Schadens in naher
Zukunft zu rechnen ist. Was die Beschädigung der Demokratie in
Deutschland anbelangt, ist solch ein Schaden bereits
eingetreten, denn in einer sich ständig weiter spaltenden
Gesellschaft trägt der damit verbundene Prozess der Entfremdung
und Ausgrenzung von Andersdenkenden unweigerlich mit dazu bei,
das zu zerstören, was eine Demokratie auszeichnen sollte: den
offenen und ungehinderten Wettbewerb auf der Suche nach der
besten Lösung für die jeweiligen Probleme der Zeit.
Im Hinblick auf die Gefahr, in der
sich die Demokratie des Grundgesetzes zurzeit befindet, kann
sogar von einer dringenden Gefahr ausgegangen werden, die
sofortiges gefahrenabwehrendes Handeln nach sich ziehen sollte,
um solch einer Bedrohung noch angemessen begegnen zu können.
Das aber setzt voraus, dass zuerst
einmal zur Kenntnis genommen werden muss, dass faschistische
Methoden, die schon einmal erfolgreich eine Demokratie zerstört
haben - gemeint ist die Weimarer Republik - sich nicht dazu
eignen, die Gefahren abwehren zu können, denen die Demokratie
des Grundgesetzes heute ausgesetzt ist.
Das, was von dieser Bedrohung
ausgeht, die im Folgenden skizziert wird, das wird keine Neuauflage des historischen Faschismus
sein, sondern eher zu einer Scheindemokratie führen, die eine
neue
politische, ökonomische und soziale Wirklichkeit erschaffen
will, was immer das auch sein und kosten mag.
Mit dem historischen
Faschismus wird das, was die Demokratie heute bedroht, nur
insoweit vergleichbar sein, als dass es sich bei dem, was kommen
könnte, in Anlehnung an Adorno und Horkheimer, bestenfalls um
eine regressive Reaktion auf Krisen handeln kann, die sich
faschistischer Methoden bedient.
Nur zur Klarstellung:
Der historische Faschismus gehört der Vergangenheit an. Dort
hatte nämlich die faschistische Politik nicht nur ihren Ursprung
und ihren Höhepunkt, dort fand der Faschismus auch sein Ende.
Allein das Wort Nation, das zum festen Bestandteil des
historischen Faschismus gehörte, wirkt heute ja schon aus der
Zeit gefallen, denn nicht einmal die Parteien der Rechten
definieren heute Nation als ethnisch rein, religiös rein,
kulturell rein oder alles gleichermaßen rein, sozusagen arisch
rein.
Das, was als Erinnerungsspur
an vergangenen Zeiten geblieben ist, das mag zwar noch an die
faschistische Vergangenheit erinnern, die ja bekanntermaßen eine
mythische
Vergangenheit gewesen ist. Grund dafür dürfte sein, dass Mythen
länger leben, als man sich das überhaupt vorstellen kann.
Dennoch, die Mythen im politischen Kontext von damals bestanden
darin, den emotionalen Gehalt der Sehnsucht nach dem Gral, nach
der heilen Welt, nach dem Ursprung des Völkischen, bzw. die
Sehnsucht nach Einheit der Nation endlich Geltung verschaffen zu
können. Dadurch gelang es dem Faschismus, sich zum Leitbild
einer Zeit zu machen, in der ein Führer und die ihm
nachgeordnete Hierarchie den Ton angaben, erforderlichenfalls
durch die Anwendung von Gewalt.
In solch einem
mythologischen Weltbild der Verherrlichung von Macht spielten
weder die Wahrheit noch die normalen Regeln der Zivilisation und
auch die des Anstands keine Rolle mehr.
Das, was dieser
Faschismus zum Überleben benötigte, das waren Feinde, die es zu
bekämpfen galt: Minderheiten, Liberale, Säkularisten, Linke,
Intellektuelle, diverse Demonstranten, Kommunisten, Sinti, Roma,
Behinderte und natürlich auch Juden.
Wie dem auch immer sei:
Faschismus lässt sich als ein Ultranationalismus verstehen, der
ethnische, religiöse, kulturelle oder weltanschauliche
Fundamente hat.
Anders ausgedrückt:
Die Gefahren, die von einer faschistischen Politik ausgehen sind
von ganz spezieller Art und Weise, denn das eigentliche Ziel des
Faschismus ist die Entmenschlichung der Gesellschaft, die sich,
um dahin kommen zu können, sich zuerst als ein „Wir“ definieren
muss, bevor sie sich von „denen da, die nicht zum Wir gehören“
distanzieren, diese ausgrenzen und letztendlich sogar vernichten
wollen.
Im Faschismus ist der
Führer der Nation mit der Vaterfigur in der traditionellen
patriarchalen Familie vergleichbar.
Warum?
Der Führer sorgt für sein Volk, so wie der Vater seine Frau und
seine Kinder ernährt. Die Autorität leitet sich in beiden Fällen
aus Stärke ab, und, was im Faschismus als ein Höchstwert
angesehen wurde, einen Faschismus ohne das dazu passende
Mutterbild ist undenkbar. Was damit gemeint ist, das soll an
dieser Stelle am „Frausein im Nationalsozialismus“ kurz
aufgezeigt werden, indem eine kurze Stelle aus einer Schrift von
Paula
Siber
von
Groote
- Referentin für Frauenfragen im Reichsministerium des Innern -
zitiert wird:
Paula
Siber
von
Groote:
Frausein heißt Muttersein - heißt mit der ganzen
bewußten
Kraft der Seele das Muttersein bejahen und zum Gesetz des Lebens
machen. Diese der Frau von der Natur gesetzte und daher vom
Nationalsozialismus vordringlich bejahte Aufgabe der leiblichen
Mutterschaft bedeutet nun aber keineswegs,
daß
die Aufgabe der nationalsozialistischen Frau im Rahmen der
Volksgemeinschaft lediglich die sein soll, sich als Trägerin von
Rasse und Blut und damit der biologischen Volkserhaltung zu
wissen.
Über
dieser im edelsten Sinne reinen Geschlechteraufgabe der Rassen-
und Volkserhaltung steht für Mann und Frau die heilige Aufgabe
der inneren, geistig menschlichen Wesenssteigerung und
Erhaltung, die für die Frau im Muttersein der Seele gipfelt als
der höchsten Wesensveredelung der Frau - einerlei, ob
verheiratet oder unverheiratet.
Link zur Quelle
Die
Frage, die sich nunmehr stellt, lautet: Lässt sich auch die
Position der AfD zur Frauenfrage als ein faschistisch geprägtes
Frauen- und Familienbild verstehen, zumal es im heutigen
politischen Klima in Deutschland ja bereits üblich geworden ist,
die AfD als eine Nazipartei zu bezeichnen.
Die Antwort von ChatGPT
auf die oben formulierte Frage liest sich wie folgt:
ChatGPT:
Die
Position der Alternative für Deutschland (AfD) zur Abtreibung
ist vergleichsweise restriktiv und konservativ.Grundsätzlich
setzt sich die AfD dafür ein, Abtreibungen stärker
einzuschränken. In ihrem Programm betont sie vor allem:
-
Schutz des
ungeborenen Lebens: Die Partei sieht das Leben bereits vor
der Geburt als schützenswert an und stellt dieses Prinzip in
den Mittelpunkt.
-
Ablehnung
einer Liberalisierung: Eine Ausweitung oder Erleichterung
von Abtreibungen lehnt die AfD ab.
-
Kritik an
aktueller Praxis: In Deutschland ist Abtreibung nach § 218
Strafgesetzbuch grundsätzlich rechtswidrig, aber unter
bestimmten Bedingungen straffrei (z. B. nach Beratung).
-
Die AfD
kritisiert diese Regelung teilweise als zu liberal.
-
Förderung
von Geburten: Statt Abtreibung will die Partei stärker
familienpolitische Maßnahmen fördern, um Geburten zu
erhöhen.
-
Es gibt
innerhalb der Partei auch unterschiedliche Nuancen, aber
insgesamt vertritt sie eher eine pro-life-orientierte Linie.
Wenn
diese am Grundgesetz und an der ständigen Rechtsprechung der
Richter des Bundesverfassungsgerichts ausgerichtete Position der
AfD zum Schutz des Lebens faschistisch sein soll, dann wird es
wirklich Zeit, darüber nachzudenken, was unter Faschismus
tatsächlich zu verstehen ist.
Zur Familienpolitik der AfD heißt es auf ihrer Website wie
folgt:
-
Familienpolitik soll
deshalb den Maßstab für alle mit ihr verbundenen
Politikfelder setzen, insbesondere für die Sozial-, Steuer-
und Bildungspolitik.
-
Eine
kinderfreundliche Gesellschaft und der Erhalt des
Staatsvolks sind daher als Staatsziel in das Grundgesetz
aufzunehmen.
-
Die nachfolgend
aufgeführten Punkte lassen den Schwerpunkt der
Familienpolitik durchaus erkennen:
-
Väter stärken
-
Familiennahe
Betreuung würdigen
-
Kinder willkommen
heißen
-
Mut zu Kindern
-
Für ein klares
Familienbild
-
Gender-Ideologie ist
verfassungsfeindlich
-
Steuerverschwendung
durch „Gender-Forschung“ beenden.
Link zur Quelle
Im
Gegensatz dazu die Position der Partei „Die Linke“ zur Frauen-
und Familienpolitik aus der Sicht künstlicher Intelligenz:
Google-KI:
Die Linke fordert, Abtreibungen als Menschenrecht anzuerkennen,
indem der § 218 StGB ersatzlos gestrichen wird. Die Partei
argumentiert, dass reproduktive Selbstbestimmung ein
grundlegendes Menschenrecht ist. Schwangerschaftsabbrüche sollen
entkriminalisiert, die Kontrolle über eigene Schwangerschaften
gewährleistet und als Teil der Gesundheitsversorgung von
Krankenkassen finanziert werden.
Und auf
der Website der Partei „Die Linke“ heißt es:
Es muss sichergestellt
werden, dass in Europa jede Frau praktisch selbstbestimmt über
ihren Körper entscheiden kann.
Link
zur Quelle
Frauen die Kontrolle über ihre Schwangerschaften
geben
Wie dem auch immer sei:
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 106 000
Schwangerschaftsabbrüche gemeldet.
Tagesschau.de
vom 28.4.2026:
Die Geburtenzahl in Deutschland sinkt weiter. Im vergangenen
Jahr sind in Deutschland so wenige Babys geboren worden wie noch
nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Zahl sank zum vierten
Mal in Folge, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
Vorläufigen Ergebnissen zufolge wurden 2025 rund 654.300 Kinder
geboren - das sind 3,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor.
Die Zahl
der Sterbefälle überstieg 2025 mit rund 1,01 Millionen die Zahl
der Geburten um 352.000. Dies sei das größte Geburtendefizit der
Nachkriegszeit, erklärte das Bundesamt.
Link zur Quelle
Die
Frage, auf die es nunmehr eine Antwort zu finden gilt, lautet:
Hat unerwünschtes Leben überhaupt noch einen Wert, wenn
Abtreibung ein Menschenrecht werden sollte?
Auch
diesbezüglich habe ich die künstliche Intelligenz befragt und
folgende Stichwörter in die Suchzeile bei Google eingegeben:
unerwünschtes Leben Nazideutschland. Aus unerwünschtem Leben hat
die KI lebensunwertes Leben gemacht und ist dabei zu folgendem
Schluss gekommen:
Google-KI:
Der Begriff „lebensunwertes Leben“ war eine zentrale, zutiefst
menschenverachtende NS-Ideologie, die zur systematischen
Ermordung von schätzungsweise 300.000 Menschen mit körperlichen,
geistigen oder seelischen Behinderungen führte. Diese Opfer
wurden von den Nationalsozialisten als „Ballastexistenzen“
stigmatisiert und als Belastung für den sogenannten
„Volkskörper“ betrachtet.
Ich
denke, dass zumindest ansatzweise deutlich geworden ist, dass
die Realität von heute wirklich nicht mehr mit dem
„Lebensgefühl“ verglichen werden kann, das im Nazideutschland 12
Jahre lang wirklichkeitsbestimmend gewesen ist, deshalb lohnt es
sich nicht, über Begriffe zu streiten, die heute nur noch als
Kampfbegriffe verwendet werden.
Um nur
einige davon aufzulisten:
-
Faschisten
-
Nazis
-
Rassisten
-
Sexisten
-
Genderwahn
-
Ökodiktatur
-
Klimaleugner
-
Wokeismus
und andere.
Viel
sinnvoller als das Bestreben, diese Kampfbegriffe zu verwenden,
um andere Menschen mundtot zu machen, dürfte es sein, sich
bewusst zu machen, dass es sich bei der Verwendung von
Kampfbegriffen um eine Methode des Faschismus handelt, die darin
besteht, Menschen auszugrenzen, zu stigmatisieren, ihre Würde
und ihre Vernunft in Frage zu stellen, um - die Politik arbeitet
zurzeit wieder daran - unerwünschte Meinungen am besten nicht
nur verbieten, sondern auch sanktionieren zu können.
Das aber
sind erwiesenermaßen Methoden, die den Faschismus erfolgreich
gemacht haben. Diese Methoden, die in der Vergangenheit den
Faschismus groß gemacht haben, wirken heute erneut wieder in der
Demokratie der Bundesrepublik Deutschlang, nicht mit dem Ziel,
den Faschismus wieder groß werden zu lassen, sondern um aus
einer Demokratie eine
Demokratur
machen können.
Google-KI:
Demokratur
ist ein Kofferwort aus Demokratie und Diktatur, das eine
Scheindemokratie beschreibt. Es bezeichnet ein System, das
formal demokratische Strukturen (wie Wahlen) aufweist, aber in
der Praxis autoritär regiert wird, wesentliche Freiheitsrechte
einschränkt oder von einer Oligarchie gelenkt wird. Es
beschreibt eine Herrschaft der Volksvertreter statt der
Herrschaft des Volkes.
In den
folgenden Aufsätzen werden die Methoden, die den Faschismus
erfolgreich gemacht haben, im Einzelnen erörtert und auf die
Wirklichkeit von heute übertragen.
Schlusssätze:
Methoden
sind zeitlos. Sie wirkten nicht nur gestern, sondern sie wirken
auch heute und werden auch in der Zukunft für Veränderungen
sorgen, an die die Mütter und Väter des Grundgesetzes nicht
einmal gedacht haben.
Fehler, Verbesserungsvorschläge und Fragen richten Sie bitte an:
info@rodorf.de
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