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Durchführung erkennungsdienstlicher Maßnahmen

§ 163b Abs. 1 StPO lässt unter den dort genannten Voraussetzunge nicht nur die Durchsuchung der Person des Verdächtigen und der von ihm mitgeführten Sachen sowie die Durchführung erkennungsdienstlicher Maßnahmen zu.

Was die StPO unter erkennungsdienstlichen Maßnahmen versteht, ist im § 81b StPO geregelt:

§ 81b Erkennungsdienstliche Maßnahmen bei dem Beschuldigten
Soweit es für die Zwecke der Durchführung des Strafverfahrens oder für die Zwecke des Erkennungsdienstes notwendig ist, dürfen Lichtbilder und Fingerabdrücke des Beschuldigten auch gegen seinen Willen aufgenommen und Messungen und ähnliche Maßnahmen an ihm vorgenommen werden.

Solchermaßen erhobene Daten können nicht nur mit den Daten abgeglichen werden, die bei der Polizei vorgehalten werden. In Betracht kommt auch ein Abgleich biometrischer Daten, die durch Lichtbilder gewonnen wurden, mit den Lichtbildern in Betracht, die im zentralen Melderegister oder im Ausländerzentralregister gespeichert sind.

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