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Eigensicherung

Traurige Realität ist, dass Jahr für Jahr Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte in Ausübung ihres Dienstes sterben, verletzt, angegriffen, bedroht oder beschimpft werden.

Diesen Gefahren gilt es durch angemessene Eigensicherungsmaßnahmen zu begegnen. Eigensicherung muss dennoch nicht im Widerspruch zur Bürgernähe stehen, der sich die Polizei in NRW aufgrund ihres eigenen Selbstverständnisses besonders verpflichtet fühlt. Sie verwendet für ihr berufliches Selbstverständnis drei Wörter:

  • bürgerorientiert

  • professionell

  • rechtsstaatlich.

Leitfaden 371: Niemand will, dass Sie Bürgern nur noch mit gezogener Dienstwaffe gegenübertreten. Wichtig ist aber, dass Sie jederzeit wachsam bleiben. Nur so können Sie entstehende Gefahren erkennen und gefährliche Situationen beherrschen.

Leitfaden 371 (Eigensicherung)

Wenn Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte es für erforderlich halten, ihr Einschreiten mit der Dienstwaffe in der Hand zu sichern, sollten sie trotz der oben zitierten Stelle aus dem Leitfaden 371 (Eigensicherung) nicht darauf verzichten.

Eigensicherung ist weder Schwäche noch Furcht, sondern verantwortungsvolles professionelles Handeln. Es dient dem Schutz der eigenen Person und gleichermaßen auch der Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Staates und seiner Einrichtungen (Funktionsfähigkeit der Polizei).

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