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Wertgeschätzte Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten!

Auch ohne „Papier und Bleistift“ ist es möglich, sich bewusst zu machen, wie der eigene Kopf sozusagen ruckartig auf unangenehme Fragen reagiert.

 

Lassen Sie sich überraschen.

 

Für die Beantwortung der Fragen stehen Ihnen folgende Bewertungen zur Verfügung:

- 1 trifft überhaupt nicht zu
- 2 trifft eher nicht zu
+ 3 trifft eher zu
+ 4 trifft vollumfägnlich zu

 

Mit anderen Worten:

Das Minuszeichen (-) steht für zwei Möglichkeiten der Ablehnung

Das Pluszeichen (+) steht für zwei Möglichkeiten der Zustimmung

 

Sie benötigen für die Bewertung Ihres eigenen Denkens auch keiner vorgefassten Auswertungsergebnisse, um vor sich selbst die Frage beantworten zu können, ob es sich bei Ihnen tatsächlich um eine vorbehaltlos rassismusfreie Person handelt (die gibt es unter Weißen nicht), oder wie Sie sich auch immer selbst gern sehen möchten.

 

Und was „autoritäres Denken“ anbelangt, auch was diese Sprachfigur anbelangt können Sie sicher sein, dass es mehr als bloße Berührungspunkte bei der Beantwortung der Fragen geben wird, die durchaus dem Kürzel „rechts“ zugeordnet werden können, ob Ihnen das nun passt oder nicht.

Ist die Polizei latent rassistisch?

 

Was den Rassismus anbelangt, der davon ausgeht, dass die weiße Rasse die Herrenrasse und alle anderen Rassen minderwertig sind, gehe ich davon aus, dass das in Bezug auf die Polizei:

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Rassismus ist eine „Geisteshaltung“, die sozusagen zum kulturellen Erbe des weißen Menschen gehört. Alle weißen Menschen sind in diesem Sinne Rassisten.

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Alltagsrassismus, soweit es sich um unbedachte sprachliche Formulierungen handelt, halte ich für unvermeidbar, weil sie oftmals dem Sprechenden gar nicht als solche bewusst werden. Solche Äußerungen sollten zwar nicht sein, lassen sich aber weder im polizeilichen Berufsalltag noch im Alltagsleben nicht immer vermeiden.

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Wird in Ihrem Berufsumfeld abwertend über Ausländer, Flüchtlinge und Asylanten gesprochen bzw. geurteilt?

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Ausländer können sich nicht integrieren, sie sind zu verschieden von den Deutschen.

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Die Idee der weißen Vorherrschaft gab es schon immer. Sie existiert auch noch heute. Auch in der Polizei.

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Die Farbigen sollen sich nicht so anstellen. Wenn sie sich in Deutschland aufhalten, müssen sie akzeptieren, dass sie von der Polizei kontrolliert werden.

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Wenn ein Schwarzer sich an vergangene Kolonialzeiten erinnert, wenn die Polizei ihn kontrolliert, dann ist das sein Problem.

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Wer nach Deutschland kommt, hat sich hier einzufügen oder dort zu bleiben wo er herkommt.

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Wir müssen doch unsere Frauen vor den Flüchtlingen schützen.

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Wenn unsere Frauen sich nicht mehr auf die Straße trauen können, dann müssen wir etwas dagegen tun.

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"Entspannt euch! Es geht doch vorrangig nicht um Handlungen, für die sich ein Einzelner zu schämen braucht. Wer in einem Polizeibezirk mit hohem Ausländeranteil Polizeidienst versieht, in dem Ausländer täglich als Straftäter in Erscheinung treten, und der dann sagt: „Ausländer sind krimineller als Deutsche!“, dann ist das kein Rassismus, sondern Fakt in seinem beruflichen Umfeld."

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Wenn ich alles, was ich gegenüber Ausländern sage, auf die Goldwaage legen müsste, bzw. zuvor auf rassistische Inhalte prüfen müsste, dann dürfte es das Sinnvollste sein, mit Ausländern gar nicht mehr zu sprechen.

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Unbewusste Vorurteile hat doch schließlich jeder Mensch. Es gibt keinen weißen Menschen, der frei von Rassismus ist.

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Für die Folgen unbewusster Vorurteile (unbewusster Alltagsrassismus) würde ich mich ja gern entschuldigen, wenn er mir denn nur auffiele. Das ist aber nicht der Fall. Wofür also sollte ich mich entschuldigen?

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Fremdenhass gibt es bei der Polizei nicht. Das ist auch keine angeborene Anlage.

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Es gibt aber auch keine Immunität gegen die Ansteckung mit Fremdenhass.

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Rassismus, und dazu zähle ich auch den Alltagsrassismus, ist sozusagen das Kulturerbe weißer Gesellschaften. Auch wenn es davon Betroffene verletzt, lässt es sich nicht vermeiden. Es ist ein Erbe von Unkultur.

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Rassismus ist nur persönliche Voreingenommenheit. Das hat mit der Institution Polizei nichts zu tun.

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Rassismus setzt immer Absicht voraus. Wo es an der Absicht fehlt, kann es sich nicht um Rassismus handeln.

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Ich habe ein Recht darauf, ein Gespräch so zu führen – auch mit einem Ausländer – so wie ich das für richtig halte.

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Es gibt kein Rassismusproblem bei der Polizei. Diese Institution ist gut so, wie sie ist.

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Wenn Sie mich kennen oder verstehen würden, wüssten Sie, dass ich kein Rassist bin.

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Wenn ich Rassismus nicht wahrnehmen kann, dann existiert er für mich auch nicht.

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Wer weiße Privilegien schützt, ist ein Rassist.

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Ich bin gegenüber Ausländern immer bewusst freundlich, weil ich deren Empfindlichkeiten kenne.

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Ich wünsche keine Belehrungen über meinen Rassismus.

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Die Behauptung, mein Verhalten habe eine rassistische Wirkung, heißt, mich misszuverstehen.

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Ausländer müssen meine durchweg guten Absichten verstehen, wenn ich polizeiliche Maßnahmen treffe, denn ich tue ja nur meine Pflicht.

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Wer mir Rassismus unterstellt, kennt mich nicht.

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Ich respektiere jeden. Wenn Ausländer mich nicht respektieren, dann müssen die halt mit meinen Reaktionen zurechtkommen.

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Wenn Leute behaupten, man habe sie gelehrt, alle gleich zu behandeln, zeigen sie mir damit nur, dass sie den Sozialisierungsprozess nicht verstanden haben. Niemand ist dazu in der Lage, alle gleich zu behandeln.

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Ein Rassist ist für mich jemand, der allein den Anblick eines farbigen Menschen nicht ertragen kann.

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Wenn die Polizei zugeben würde, dass es in ihr nicht nur Alltagsrassismus, sondern auch „Überheblichkeitsrassismus“ und auch "Herrschaftsrassismus" gibt, wäre schon viel gewonnen, denn dann könnte die Polizei bewusster und ehrlicher mit ihren Vorurteilen gegenüber den Fremden umgehen.

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Die Polizei neigt dazu, zwischen einem WIR und einem DIE (die Fremden) zu differenzieren.

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Rassenvoreingenommenheit ist weitgehend unbewusst. Gerade darin liegt die große Herausforderung. Ihr muss sich die Polizei stellen.

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Wer in den Fremden nur den Feind sieht, hat in der Institution Polizei nichts zu suchen.

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Ich sehe als Polizeibeamtin bzw. Polizeibeamter nicht die Hautfarbe, ich sehe den Menschen. Unter der Haut sind für mich alle Menschen rot.

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Weiß zu sein ist für mich sozusagen der menschliche Standard. Farbig zu sein ist eine Abweichung von dieser Norm.

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Auch farbige Menschen haben Vorurteile gegenüber weißen Menschen.

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Meine Identität ist es, ein Weißer zu sein. Daran kann und will ich nichts ändern.

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Wir müssen über Rassismus sprechen.

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Wie beurteilen Sie folgende Statements im Hinblick auf ihren rassistischen Inhalt?

 

"Wir müssen den Rumänen, Afghanen und Albaniern und natürlich auch den Nordafrikanern und den vielen anderen Fremden, die zu uns kommen, zeigen, wer hier in dieser Stadt das Sagen hat. Und damit wir uns nicht falsch verstehen: Null Toleranz gegen jeden, der sich nicht an die Regeln hält."

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"Heute war ich in der Flüchtlingsunterkunft an der Salzstraße. Ich sage dir, jeder Schritt ein Abenteuer. Nichts als Chaos. Wenn die alle hierbleiben dürfen, dann ist es um unsere Sicherheit schlecht bestellt und Frauen sollten dann besser auch zu Hause bleiben."

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"Da hat doch so ein Kamelauge heute tatsächlich zu mir gesagt, dass ich ein Rassist bin. Was bildet der sich überhaupt ein?"

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"Warum ich Ihre Personalien feststellen will, wollen Sie wissen. Ganz einfach, sie befinden sich an einem gefährlichen Ort. Das sind Orte, an dem sich zum Beispiel Personen treffen, die gegen aufenthaltsrechtliche Strafvorschriften verstoßen. So steht es im Gesetz. Und Sie sind erkennbar ein Ausländer, der nicht als ein EU-Bürger anzusehen ist. Bitte weisen Sie sich aus."

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„Warum haben Sie mich überhaupt angehalten. Ich habe doch nichts falsch gemacht", fragt ein PoC (Person of Color) einen Polizeibeamten an einer Kontrollstelle. Die Antwort lautet: „Wir führen hier eine strategische Fahndungsmaßnahme auf der Grundlage von § 12a PolG NRW durch, deren Ziel es unter anderem ist, den unerlaubten Aufenthalt von Ausländern zu unterbinden“. „Aber ich bin doch in Deutschland geboren.“ „Das können wir Ihnen aber nicht ansehen. Ihre dunkle Hautfarbe lässt vermuten, dass Sie sich illegal hier in Deutschland aufhalten könnten.“

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„Du, lasst uns mal das Ölauge da vorne kontrollieren.“

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„Schau dir mal die Kanaken an, die sind immer gut für eine Kontrolle.“

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„Junge Nordafrikaner? .... Die sind für jede Vergewaltigung gut.“

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Autoritäres (rechtsorientiertes) Denken in der Polizei

 

Straftaten sollten härter bestraft und konsequenter verfolgt werden, insbesondere die, die von Ausländern begangen werden.

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Richter wenden geltendes Recht zu halbherzig an. Kaum, dass die Polizei einen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen hat, ist der wieder frei und was die farbigen Drogendealer anbelangt, die scheinen Narrenfreiheit zu haben.

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Um Recht und Ordnung zu bewahren, sollte die Polizei härter gegen Außenseiter, Flüchtlinge und Asylanten vorgehen.

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"Wir sind hier das Gesetz. Und das setzen wir auch durch, vor allen Dingen gegenüber Ausländern, Asylanten und anderem Gesocks, das sich hier auf der Straße rumtreibt. Damit meine ich nicht nur Kanaken und alle ausländischen Sozialschmarotzer. Es reicht wirklich aus, wenn die deutschen Taugenichtse die Sozialkassen plündern."

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Gehorsam und Respekt gegenüber Vorgesetzten ist eine wichtige Eigenschaft von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten. Was Vorgesetzte sagen, darf nicht kritisiert werden.

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Führungsentscheidungen werden oftmals zerredet, ohne deren Wahrheits-gehalt zu prüfen.

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Der Polizei mangelt es an innerer Autorität. Von Führung will ich erst gar nicht sprechen.

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Härte und konsequentes Einschreiten ist polizeiimmanent und unverzichtbar.

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Lebensstile lassen sich zwischen den Polen „liberal“ und „autoritär“ sortieren.

 

Ist die Polizei eine liberale Organisation?

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Ist die Polizei eher eine autoritäre Organisation?

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Auch in der Polizei umgehen Personen Gesetze, wenn es um ihre eigenen Vorteile geht.

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Kollektive Schuldzuweisungen sind auch bei der Polizei probate Mittel, Personen auszugrenzen.

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Wie schätzen Sie die Ansichten Ihrer Berufskolleginnen und Berufs-kollegen ein:

 

Die meisten wünschen sich schärfere Bestrafungen für Tatverdächtige.

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Viele wünschen sich ein härteres Vorgehen gegen Außenseiter und Unruhestifter.

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Gruppenbezogene Fremdenfeindlichkeit gibt es bei der Polizei nicht.

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Moralisches Verhalten gegenüber Fremden ist ein Luxus, den wir uns nicht leisten können.

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 Wer zu viel Nachsicht gegenüber Fremden übt, schadet dem Ganzen.

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Menschen, die wenig nützlich sind, kann sich keine Gesellschaft auf Dauer leisten.

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Heute ist alles so in Unordnung, da weiß niemand mehr, wo es lang geht.

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Früher war alles einfacher und übersichtlicher.

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Wenn die Polizei nicht konsequenter einschreiten, wird alles den Bach heruntergehen.

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Die Fremden sind an allem schuld.

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Ich erwarte von der Zukunft nichts Gutes. Deutschland wird mir immer fremder. Daran sind vor allem die Fremden schuld.

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Wir müssen wieder Herr im eigenen Land werden.

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Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte ohne Autorität, das geht gar nicht.

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Wer die Polizei ausgrenzt und sie an den Pranger stellt, macht alles nur noch schlimmer. Wir sind doch wohl die Einzigen, die sich mit aller Kraft gegen das drohende Chaos stemmen.

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Ungleichheit innerhalb der Polizei ist ein großes Problem.

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Wer der Polizei die Anerkennung verweigert, darf sich nicht wundern, wenn sie autoritär wird.

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Deutschland wird in einem gefährlichen Maße überfremdet.

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Zu viele kulturelle Unterschiede gefährden den Zusammenhalt der Gesellschaft.

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Es ist besser für ein Land, wenn es in ihr eine große Vielfalt unterschiedlicher Kulturen zusammenleben.

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Die Führung der Polizei vernachlässigt die vielen nachgeordneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das fördert die autoritäre Versuchung, die sich „gegen die da oben“ richtet und „uns“ zur Gegenkraft werden lässt.

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Die da oben wollen Ordnung, also sorgen wir für Ordnung. Vorauseilender Gehorsam hat noch niemandem geschadet.

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Null Toleranz gegen alles, was sichtbare Unordnung schafft.

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Penner, Obdachlose und sonstiges Gesindel haben in Innenstädten nichts zu suchen und bettelnde Zigeuner schon gar nichts. Und wenn die aus Rumänien, Albanien, Nordafrika oder wo auch immer sie herkommen mögen, hier ihr Unwesen treiben, dann muss das geändert werden. Ordnung sieht anders aus als das, woran wir uns fast schon gewöhnt haben.

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Wenn ich einschreite, dann erwarte ich sichtbaren Respekt. Und wenn mir der verweigert wird, dann sorge ich auf meine Art und Weise dafür.

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Ausländer, die hier demonstrieren und hier Randale machen, sollten sofort abgeschoben werden.

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Je mehr Ausländer abgeschoben werden, umso besser. Das müsste alles sehr viel schneller gehen.

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Wir brauchen wieder Autoritäten, die sagen, was zu tun ist, damit wieder Ordnung im Lande einkehrt.

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Wir nehmen in unserer Gesellschaft viel zu viel Rücksicht auf Versager.

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Es gibt Dinge, die wichtiger sind als Solidarität mit den Schwachen.

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Menschen, die der Gesellschaft nur Schaden zufügen, haben keine Solidarität verdient.

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Zusammenhalten können nur Gleichgesinnte.

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Auf Sinti und Roma können wir gut verzichten. Auf Nordafrikaner, Nigerianer, Afghanen, Syrer und andere Hungerleider auch.

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Asylsuchende und Flüchtlinge müssen so schnell wie dies das Recht zulässt abgeschoben werden.

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Der Islam gehört auf keinen Fall zu Deutschland.

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Fundamentalisten und Gefährder haben in Deutschland nichts zu suchen.

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Wenn sich Clans hier breitmachen, dann muss man ihnen erforderlichenfalls durch Anwendung von Gewalt klar machen, wer hier Herr im Hause ist.

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Wir sind das Gesetz.

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Die AfD ist eine demokratische Partei. Dort Mitglied zu sein, kann und darf kein Stigma sein.

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Führung und Autorität sind heute gefragt, das liberale Gehampel bringt uns nicht weiter.

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Multikulti ist gescheitert. Wer hier dauerhaft leben will, muss so leben, wie Deutsche leben wollen.

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Zum deutschen Leitbild gehört, und das dürfte unbestreitbar sein, die Erwartung an Ausländer, den Vorrang der Deutschen zu akzeptieren.

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Wer deutsche Werte nicht verinnerlicht, ist selbst schuld, wenn sie oder er scheitert.

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Menschliche Fehler können wir uns nicht mehr leisten. Mitleid, Solidarität und Moral sind solche Fehler.

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Gut ist, was uns nutzt.

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Wir sind die, um die es geht. Zuerst kommen wir und dann die anderen.

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Migranten, Flüchtlinge und Asylbewerber? Brauchen wir nicht. Die bekommen, wenn sie kommen, sowieso alles sofort und wir schauen in die Röhre. Das muss ein Ende haben.

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Wir sind schwach. Wir müssen wieder an unsere Stärke glauben und danach streben, sie wiederzuerlangen.

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Nur ein starker Staat ist ein sicherer Staat.

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Ich bin für Recht und Ordnung. Das ist meine Aufgabe.

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Wenn Sie sich durch diesen Wust von Fragen durchgekämpft haben und sie für sich selbst so beantwortet haben wie ihnen das spontan in den Kopf kam, weil ihr eigener Kopf sich ja nicht vor der Wahrheit fürchten muss, dann gehe ich davon aus, dass sie kein Heiliger, aber auch kein Nazi sind.

 

Vielleicht ist ihnen beim Lesen der Fragen aufgefallen, dass es da durchaus Problembereiche gibt, die, würde sie die Polizei aufgreifen und zum Gegenstand ihrer Berufskultur machen, möglicherweise dabei helfen würden, der autoritären Versuchung mit mehr Nachdruck zu widerstehen, als das heute der Fall zu sein scheint.

 

Fragen zur Polizeikultur:

 

Vorgesetzte sollten auf Äußerungen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die „Alltagsrassismus“ sowie „Rufe nach dem starken Führer“ enthalten, sofort thematisieren und entsprechend verurteilen.

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Wenn Vorgesetzte nachgeordnete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht kontrollieren, auch im Hinblick auf ihre Äußerungen, dann kann dem Alltagsrassismus und rechtem Gedankengut kein Ende bereitet werden.

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Wir brauchen den Mut, dass wir uns gegenseitig beobachten und nicht schweigen, wenn sich Personen im beruflichen Umkreis sozusagen radikalisieren.

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Wer sich einer Sprache bedient, die nicht der „Political Correctness“ entspricht, muss darauf angesprochen und auf die damit verbunden Folgen hingewiesen werden.

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Sollten die nachfolgenden Äußerungen, disziplinarrechtlich geahndet werden.

 

Lasst uns mal das Ölauge kontrollieren.

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Ausländer sind krimineller als Deutsche.

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Wenn wir die ausländischen Sozialschmarotzer erst einmal abgeschoben haben, dann geht es uns wieder besser.

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Neger haben hier nichts zu suchen.

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Grenzen dicht und auf jeden Flüchtling schießen, der den Versuch unternimmt, deutschen Boden zu betreten.

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Sieben Schlussstatements:

"Ich gehe davon aus, dass viele, die rechtsradikal denken, das als eine Art von Notwehr gegen die Unfähigkeit von „oben“ verstehen, die es einfach nicht auf die Reihe bringen. Das sind auch aus Sicht der Polizei bisher ungelöste Probleme, die die Flüchtlinge, die Asylanten sowie die Ohnmacht gegenüber rechtsfreien Räumen betreffen. Kurzum: Das Feld „Sicherheit und Ordnung“ muss neu beackert werden. Dort muss mehr Stärke gezeigt werden und das wiederum setzt eine Polizei voruas, die sich nicht nur durchsetzen kann, sondern sich auch durchsetzen darf und muss, ohne sich vor jedem „Dahergelaufenen“ rechtfertigen zu müssen."

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"Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, die rechtsradikalem Denken nahestehen oder es sogar angenommen haben, lassen sich wie Sandwiches beschreiben. Was ich damit meine ist Folgendes: Es ist nicht die objektive Lebenslage von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, die sie zum rechtsradikalen Denken führt, denn Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte verfügen ja über ein sicheres Einkommen, einen unkündbaren Beruf und auch noch über andere Vorteile, die das Beamtenleben so halt mit sich bringt. Ausschlaggebend für rechtsradikales Denken dürfte vielmehr ihre subjektive Wahrnehmung sein, dass sie sich zurückgesetzt, unverstanden oder anderweitig ungerecht behandelt fühlen. Sie sind davon überzeugt, dass sich etwas ändern muss, dass es einfach nicht mehr so weitergehen kann. Was wir brauchen, so wohl der Kern ihres Denkens, ist ein Systemwechsel. Das scheint mir der Kern rechtsradikalen Denkens in der Institution Polizei zu sein."

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"Bei Menschen, die in Deutschland "rechts denken" steht die Nation im Mittelpunkt ihres Denkens. Diese Vorstellungen paaren sich mit der Feindseligkeit gegenüber Einwanderern und Flüchtlingen und der Forderung nach einer strikten Kontrolle der Grenzen, verknüpft mit dem Ruf nach „Law and Order“, nach härteren Gesetzen und dem Wunsch nach klaren Feindbildern. Feinbilder sind besonders wichtig, denn die werden benötigt, um gemeinsam gegen „etwas“ sein zu können. Und wenn man erst einmal einen Sündenbock ausfindig gemacht hat, dann lassen sich die Probleme, die einen selbst betreffen, viel leichter ertragen, weil es in Zukunft besser werden wird, wenn viele „rechts“ denken."

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"Rechtes Denken grenzt Gruppen von Menschen aus der als "Volk" definierten Gemeinschaft aus und behauptet, die Interessen der einheimischen und leistungsfähigen Bevölkerung vertreten zu wollen. Den herrschenden Eliten, und damit sind auch die Eliten in der Institution Polizei gemeint, wird der Vorwurf gemacht, sich zu sehr um sich selbst zu kümmern, oder gar die Interessen der eigenen „Leute“ nicht mehr sonderlich ernst zu nehmen. Wenn ich allein in der Institution Polizei an das Beurteilungssystem denke, das von oben sozusagen eine einzuhaltende Quote vorgibt, von der es keine Abweichungen geben darf, dann ist davon nicht einmal mehr eine Minderheit, sondern eine Mehrheit betroffen. Wer nicht „Durchschnitt“ sein will, muss schon ziemlich gut im Gehorchen und vor allen Dingen im vorauseilenden Gehorsam sein. Um Erfolg haben zu können, musst du dich heute anpassen können. Diese Mehrheit der Enttäuschten, die das erfolglos versucht haben, wozu ich auch Vorgesetzte zähle, deren Aufstieg, aus welchen Gründen auch immer, ausgebremst wurde, die suchen sich halt Ersatzfeindbilder, sowohl in der Institution Polizei als auch außerhalb. Das könnte durchaus zu einer Gefahr nicht nur für die Institution Polizei, sondern auch zu einer Gefahr für Staat und Gemeinschaft werden."

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"Bildung ändert gar nichts. Wer glaubt, durch Bildung die bestehenden Verhältnisse verbessern zu können, der irrt. Mir fällt tatsächlich kein in der Institution Polizei bedeutsames Problem ein, für das Bildung eine Lösung sein könnte. Wer viel weiß, der kann dennoch trotz besseren Wissens viel falsch machen. Demokratie ist ja im Übrigen auch keine Staatsform des Wissens, sondern setzt die Fähigkeit voraus, mit anderen friedlich zusammenleben zu können, was ohne Empathie und gegenseitige Rücksichtnahme nicht funktionieren kann. Die Teilnahme an Laufbahnprüfungen ist deshalb von Bedeutung, weil man daran teilgenommen haben muss, um höhere Führungsaufgaben übertragen zu bekommen. Und um solch eine Laufbahnprüfung bestehen zu können, reicht Wissen aus. Führungsverhalten wird dort nicht vermittelt, wohl aber die Einsicht, was erforderlich ist, um so zu werden, wie die, die sich bereits in Führungsverantwortung befinden. Ich will mich mal so ausdrücken: Aus "Schmittchen" wird "Schmitt" gemacht. Innerhalb der gleichen Laufbahngruppe setzt die Übertragung von Führungsaufgaben voraus, an einem so genannten Führungstraining teilgenommen haben zu müssen. Allein die Teilnahme ist wichtig. Was danach kommt, interessiert niemanden. Bildung macht aus führungsuntauglichen Menschen keine führungstauglichen Vorgesetzten. Was die Polizei braucht, sind lebende Vorbilder. Vorgesetzte, die neben fachlichen Kompetenzen vor allen Dingen über emotionale Kompetenzen verfügen müssen, um Menschen für Ziele zu gewinnen. Dort wo das nicht erfahrbar wird, beginnt im Kern schon die Entfremdung. Anders ausgedrückt: Dort beginnt die schleichende Radikalisierung der Enttäuschten."

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"Niemand wird als Rassist geboren. Auch nicht durch Lektüre oder Unterweisung wird jemand zum Rassistgen. Rassisten werden Menschen durch erlebte Beispiele. Solche Prägungen saugen weiße Babys von weißen Eltern sozusagen schon mit der Muttermilch auf. In einer Kultur, in der Weißsein ein Kulturwert ist, lässt es sich nicht verhindern, dass Menschen durch rassistisch geprägten Vorstellungsbilder geprägt werden, die neben den Erfahrungen im Elternhaus auch in der Kita, in der Schule, in Peer Groups und natürlich auch im Beruf verstärkt werden können. Wer nach Rassismus im Berufsleben sucht, wird ihn dort überall finden. Es gibt keinen Bereich, in dem er in einer von Weißen geprägten Kultur nicht anzutreffen wäre. Ein Blick in den Deutschen Bundestag reicht aus: Seit 2020 ist Dr. Karamba Diaby, SPD, der erste Schwarze im Deutschen Bundestag. Insoweit gibt es auch in der Institution Polizei Rassisten. Sich dessen bewusst zu werden, dürfte der erste unverzichtbare Schritt zur Selbstfindung sein."

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"Warum sollen wir Fremde kennenlernen wollen, wenn es einfacher ist, uns von ihnen zu entfremden? Warum sollen wir die Distanz überwinden wollen, wenn wir die Tür auch schließen können? Wir machen uns doch wirklich etwas vor, wenn wir glauben, dass die bestehenden Unterschiede aufgehoben werden können. Das geht nicht. Und auch wenn die Wissenschaft nicht müde wird, zu behaupten, das es aus genetischer Sicht keine "Rassen" gibt, halte ich das für eine falsche Sichtweise, weil bestehende Unterschiede einfach nicht geleugnet werden können. Und wenn die genetisch bedingt sind, dann vereinfacht das die Sache wesentlich, denn das, was wir Menschen nicht ändern können, weil die Natur das nicht zulässt, das können und sollten wir auch nicht zu ändern versuchen. Rassismus existerit. Wir müssen uns damit abfinden. Und wenn uns diese Sichtweise auch noch nutzt, dann kann sie uns zumindest nicht schaden.

 

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